FilmPodcast zwischen Kirk und Kitano

Inception: Die Dramaturgie des Traums

Die Üblichen Verdächtigen kommen aus „Inception“ und geben 11 von 10 Punkten! Ein Traum von einem Film. Im Podcast reden Sie über ein traumhaftes Drehbuch und ziehen den Hut vor Meister Nolan:

(c) Warner Bros 2010

Ja, „Inception“ – der Film über einen Traumdieb, der sich seinen eigenen Albträumen stellen muss – ist der große Wurf, das Große Kino im 21. Jahrhundert: klug, schön, aufregend, wirkungsmächtig, ungewöhnlich, einfallsreich, elegant aufgebaut, liebevoll im Detail, handwerklich brillant. Es fällt schwer, nicht euphorisch in Superlativen zu schwelgen: Für den phantastischen Film ist „Inception“ ein Meilenstein wie „2001“ und „Blade Runner“.

„True inspiration is impossible to fake.“

Links

Zuallererst die Gebrauchsanleitung zu Inception mit tollen Links bei Gegenschnitt :-)

Molosovsky mit gebremster Euphorie gibt 9 von 10:

„Nach einer mir schon endlos erscheinenden Reihe bestenfalls mittelmäßiger Phantastik-Filme (»Iron Man 2«, »Prince of Persia«, »Clash of the Titans«) liefert »Inception« endlich wieder Gehirnstürm mit Tiefengang.“

Thomas Meier hat mit Henry den Film gesehen – sehr lesenswert:

„Zweieinhalb Stunden Achterbahnfahrt auf vier verschiedenen Traumebenen, eine geballte Ladung krachende Action, eine Liebesgeschichte, die in die hartnäckigsten Irrungen des Unbewussten führt, und eine alles auf den Kopf stellende Wendung am Ende der Geschichte bringen ihn kein bisschen aus der Fassung.“

Wieder einmal sehr gut auf den Punkt gebracht im Bummelkino:

„Nolan hat es also wieder geschafft: „Inception“ ist der perfekte Unterhaltungsfilm, der aufgrund seiner komplexen Geschichte genügend Streitpotenzial für Fanboys und kritische Nörgler bietet. Die Gespräche nach dem Kinobesuch und die wehleidigen Überzeugungsversuche der beiden Lager werden in den kommenden Wochen sicherlich genauso unterhaltsam sein wie dieser gnadenlos spannende Blockbuster.“

Sehr lesenswert die Kritik von Carsten Baumgardt (Filmstarts):

„Die Vollkommenheit dieser Bilder von Nolans Hauskameramann Wally Pfister, gepaart mit Hans Zimmers kongenial unterstützendem Score, ist schlichtweg überwältigend.“

Das Urteil von Judge (In der Zange) fällt euphorisch aus:

„Ohne Umschweife kann ich sagen, das dieser Film ein absolutes Meisterwerk ist und noch viel mehr, das es für mich der beste Film ist denn ich je gesehen habe und der mich einfach, sogar jetzt noch, absolut umgehauen hat als hätte Nolan die Inception an mir selbst probiert.“

Norman (moviecrabs) ist noch völlig weg:

„Diese Spannung blieb erhalten, bis zur wirklich allerletzten Szene, bis das Bild Schwarz wurde und das Publikum das Kino in schallenden Applaus hüllte. Wie lange ist es her das ich sowas miterleben durfte. Applaus für den Film, Applaus für den Regisseur. Gänsehautfeeling.“

Max (siamesemovies) meint:

„Das Kontinuum von Unterhaltung bis Mindfuck wird lückenlos ausgefüllt, der Begriff „intelligenter Blockbuster“ ist nun endgültig kein Paradoxon mehr.“

Tief beeindruckt zeigt sich Thomas Hunziker von filmsprung:

„Der überwältigende Film ist ein packender Thriller und gleichzeitig eine inspirierende Meditation über die Wahrnehmung von verschiedenen Bewusstseinszuständen. Gleich auf mehreren Ebenen entfaltet diese Projektion ihre Wirkung.“

Die Jungs und Mädels bei NEGATIV schließlich haben mal ein paar andere Beispiele für Traum in Kino und TV zusammengetragen, spekulieren über die möglichen Bedeutungen und Christian resümiert:

„Alles in allem ist Inception ein fantastischer Film – und das im doppelten Wortsinn. Der ungeheuren Fantasie Nolans und seinen 170 Millionen Dollar Budget scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Nie langweilig, nie zu philosophisch, nie zu actiongeladen. Inception ist der bisher beste Blockbuster und einer der besten Filme des Jahres und die Chancen stehen gut, dass er es bleibt.“

Flo kann den Film überhaupt nicht leiden :-)

„Selten traf man einen Film, der derart vorhersehbar und in seiner Gesamtheit uninspirierter war, als bei Inception der Fall. Weder ist der Film spannend aufgebaut, noch zu irgendeinem Zeitpunkt sonderlich originell.“

(c) Warner Bros 2010

Und noch ein Link zur Filmmusik.

4 Kommentare zu “Inception: Die Dramaturgie des Traums”

  1. Leonie

    Ich kann mich all den Lobeshymnen nur anschließen. „Inception“ ist geniales Kino, intellektuell anspruchsvoll und dabei extrem unterhaltsam. Ein wirklich toller Film, den man unbedingt auf der großen Leinwand gesehen haben muss!

  2. Stefan

    Das Beste kommt zum Schluss sage ich! Meine Freundin sagt, der Typ (Nolan) hatte zu viele Rückführungen auf der Couch gehabt. Nun ja, der hats halt echt mit dem Thema Identität und „Wer bin ich und wann wie“ sage ich und sage der Schluss ist aber echt gut! Die Freundin sagt, nun ja aber ich habe mich manchmal gefragt, wann es weiter geht und ich sach, dann hat dich der Nolan nicht gekriegt? Und sie sagt (Typisch weiblich) ich habs manchmal irgendwie nicht verstanden und ich sach nun gut, warum die Gegenwehr aus schießenden Security Typen bestehen musste, habe ich auch nicht verstanden. Aber lass uns nun was essen!

    Mit Verlaub, das beste war der Schluss -> 7 Punkte ;-)

  3. Stefan

    und sie sacht übrigens auch: Momento war besser ;-)

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