Nachdem ich den Film jetzt endlich auch habe sehen können, ziehe ich ebenfalls den Hut vor diesem rundum gelungenen Alterswerk. Eastwoods Hauptfigur Kowalski, das Zusammenbrechen seiner Welt und die Auffindung einer neuen sind entspannt und unaufgeregt und dabei äußerst spannungsvoll erzählt. Nach wenigen Minuten hatte ich den einzigen Störfaktor (den mir unvertrauten Synchronsprecher für Kowalski) völlig vergessen und hatte zwei wunderbar intensive Kinostunden. Mann soll’s ja nicht vorab heraufbeschwören, aber die letzte Szene mit Kowalski ist – sollte sie sich auch als die letzte mit Eastwood als Darsteller erweisen – ein würdiger und absolut passender Schlusspunkt unter eine der ganz großen Filmkarrieren.