Endlich Nichtdenker!
Ein Beitrag von PJ, abgelegt unter Buch am 12.April 2012
PJ liest “Endlich Nichtdenker! Handbuch für den überforderten Intellektuellen” von Hannes Stein.
In einer Welt des Multitasking, der stetig wechselnden Herausforderungen und der nie zu bewältigenden E-Mail- und Informationsflut hat sicher schon mancher den Wunsch verspürt, sein endlos ratterndes, gequältes Gehirn einfach mal ausschalten zu können. Vom Arbeits- in den Stand-by-Modus gehen, einfach mal nicht denken. Das geht nicht? Doch, verspricht Hannes Stein und legt sein „Handbuch für den überforderten Intellektuellen“ demselben auf den Tisch, betitelt mit dem verheißungsvollen Slogan: „Endlich Nichtdenker!“
Für alle, die nicht schon wieder eine gedruckte Lebenshilfe durchackern wollen und somit bereits auf dem besten Weg sind, Nichtdenker zu werden, empfiehlt der Autor „Verbrennen Sie dieses Buch!“, und – falls Sie doch Angst haben, rückfällig zu werden „Kaufen Sie .. ein weiteres Exemplar dieses Buches und verbrennen Sie es ebenfalls”. Und fortgeschrittenen Nichtdenkern gestatte er, „den Kaufpreis des Buches als symbolische Handlung direkt an den Autor zu überweisen.“
Worum geht es? Um den dreifachen Fluch des Denkens:
1) Durch Denken verbaut man sich Karrierechancen.
Denn in Führungspositionen muß man schnell Entscheidungen treffen – Grübeln ist da nur hinderlich.
2) Denken macht einsam.
Denn in der Menge bleibt der Denker ein Einzelner, zitiert aus Büchern, die keiner gelesen hat, kurz – er wird zum Spielverderber.
3) Denken führt zur Langeweile.
Denken raubt den Dingen ihr Flair, ihr Mysterium; die Welt hält keine Überraschungen mehr bereit.
Der Guru des Nichtdenkens Hannes Stein verspricht seinen Jüngern Befreiung von diesem Fluch. Wenn sie ihm auf dem achtfachen Pfad folgen, erreichen sie Kraft, Reichtum, Innere Ruhe, Selbstvertrauen, Mut, Selbstachtung, Gesundheit und Sex. Dieser achtfache Pfad wird detailliert beschrieben und durch praktische Übungen ergänzt. Wobei Stein besonders auf letztere großen Wert legt.
So befasst sich der zweite Pfad unter der Überschrift „Die Kirche im Dorf lassen!“ mit der Maxime: „Identifizieren Sie sich mit Ihrer ethnischen Gruppe. Und zwar völlig.“ Dazu soll man sich in den Herrgottswinkel zurückziehen, denn Städte sind Orte, wo der Mensch seine Authentizität verliert. Auf dem Lande hingegen ist der geistige Horizont zuverlässig eingeengt. Als glorreiches Beispiel nennt er die DDR: weiterlesen

In diesem Tsunami an Maschinen, an Waffen und Explosionen könnte man glatt übersehen, dass “T4″ genauso humorlos und genauso berechenbar ist wie sein Held John Connor. Regisseur McG durfte seinen Film aus Originalteilen zusammenschrauben und das lässt ihn gut aussehen. Aber irgendeine Art von Leben konnte er seinen Figuren nicht einhauchen – das bleibt offensichtlich James Cameron vorbehalten, dessen beide Filme so weit von “T3″ und “T4″ entfernt sind, wie “Alien 1-4″ von den “Alien vs. Predator”-Filmen. Könnte man “Terminator – Die Erlösung” ganz für sich betrachten, würde man vieles nicht verstehen: die Bedeutung von Skynet, den T800, Kyle Reese. Aber vielleicht würde man dann mit dem Film nicht so hart ins (Jüngste) Gericht gehen.







