In Stevie Wonder we trust
Ein Beitrag von Gabriel, abgelegt unter gAAAbe Accessing All Areas, Interview, Musik, Podcast am 2.Februar 2010
Im zweiten Teil der Reihe
“gAAAbe – Accessing All Areas
auf den Jazztagen in Mainz”
stellt Gabriel das Duo FrauContraBass vor.
Auf die Frage, welcher Künstler sie in der Jugend am meisten prägte, antwortet die Sängerin Katharina Debus:
“Stevie Wonder und Connie Francis (lacht), mit der bin ich aufgewachsen – leider. Nee, Quatsch. Stevie Wonder ist so ein Typ, den kann ich einfach immer hören. Wahrscheinlich könnte man einen ganzen Abend nur mit Stevie Wonder-Songs machen und es würde nicht langweilig werden.”
Stevie Wonder in allen Ehren – aber die außergewöhnliche Mischung, die das Duo im Repertoire hat, ist auch so alles, nur nicht langweilig. Die beiden covern überwiegend Songs aus verschiedenen Genres und Epochen. Da hört man den Chartbreaker von Britney Spears neben dem Cole Porter-Klassiker oder einem Hit von Udo Lindenberg in einzigartigen Fassungen.
Wie sie die Lieder ausarbeiten, warum Heino heute keine Rolle in ihrer Musik spielt und wie sie zu ihrem fantastischen Sound kamen, das erklären die beiden Musiker von FrauContraBass am besten selbst. Hier das Interview:
Ich muss zugeben, dass ich vor dem Auftritt von FrauContraBass skeptisch war. Nur ein Kontrabass und Gesang? Hmm, hört sich nicht so spannend an. Aber weit gefehlt. Die beiden sind außerordentliche Musiker, die gut miteinander harmonieren und eine tolle Show abliefern.
Hanns Höhn beherrscht sein Instrument, das erkennt selbst ein Laie. Er lässt den riesigen Kontrabass mal leichtfüßig, mal behäbig, mal rhythmisch-treibend, mal traurig-melancholisch klingen – je nach Stimmung in den Liedern. So ist der Bass in “Seven Days in Sunny June” (Originalversion von Jamiroquai) zum Beispiel funky und lässig. Dabei hat er nicht die Rolle des klassischen Begleitinstruments, das nur im Hintergrund agiert, sondern steht gleichberechtigt neben der fantastischen Sitmme von Katharina Debus.
In der Coversion von Udo Lindenbergs Hit “Ich liebe dich überhaubt nicht mehr” hingegen, schafft Höhn mit mit seinem reduzierten Spiel eine unglaublich dichte Atmosphäre, die Debus’ Stimme trägt und unterstreicht. weiterlesen

Literaten und Künstler brauchen Notizbücher. Ein Koch, ich meine, ein wahrer Koch braucht eine Gedächtnisstütze, einen kleinen geschriebene Safe für seine besten
Die kalifornische Band Dredg ist mittlerweile kein echter Geheimtipp mehr: Nach vier Studio-Alben, einem Live-Album, drei EPs, positiven Kritiken in der Musikpresse und diversen Touren rund um den Globus, haben sie sich in den vergangenen Jahren eine beachtliche Fangemeinde erspielt.
Zurzeit ist der Jazzmusiker John Abercrombie wieder in Deutschland auf Tour (
Im Jahr 2007 hatte ich die einmalige und freudige Aufgabe
Rudess spielt seit 1999 bei Dream Theater und gilt in der Musik-Szene als Ausnahmetalent. Er hat eine klassische Klavierausbildung an der Julliard School of Music in New York genossen, in die er bereits als Neunjähriger aufgenommen worden war. Dream Theater wurde Mitte der 1980er Jahre unter dem Namen Majesty von Mike Portnoy (drums), John Myung (bass) und John Petrucci (guitar) am Berklee College for Music in New York gegründet. Im Jahr 1991 stieß der Sänger James LaBrie zur Band. Vor Dream Theater spielte Rudess bei den Dixie Dregs und in mehreren Projekten (Liquid Tension Experiment, Rudess/Morgenstern Project).







