“2012″: Die Mutter aller Katastrophenfilme
Ein Beitrag von Thomas, abgelegt unter Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast am 24.November 2009
Die üblichen Verdächtigen kommen aus “2012″ – und haben es überlebt. Wer wissen will, was der Film mit gutem Essen und dicken Reifen zu tun hat, sollte jetzt einschalten:

Der Film kommt etwas dröge in die Gänge und am Ende, wenn das Wasser steigt, klettert auch der Kitschspiegel – aber dazwischen liegt mehr als eine Stunde atemberaubende Verfolgungsjagd: vorne John Cusack und seine Lieben und hinter ihm, immer nur wenige Millimeter entfernt der Weltuntergang. Auf der Haben-Seite: Emmerich inszeniert unser aller Ende ebenso lustvoll wie liebevoll. So schön, so booaahh ist der Planet noch nie zugrunde gegangen. Und einige Pointen im Drehbuch zünden wirklich. Auf der Soll-Seite: so viel Klischees und Stereotypen wie man in 158 Minuten unterbringen kann, einen Haufen Logiklöcher und NEIN, eine Milliarde Euro für ein Ticket zur Rettung – wenn der Film so absurde Ideen aufbringt, kann er nicht einfach das Thema am Ende in Kitsch ersäufen, um sich vor der überfälligen Kritik zu drücken.
Bevor es zu den Links geht, ein kurzer Blick in die Vergangenheit: Tom erinnerte sich noch an die wackelnden Sitze bei “Erdbeben” (1974 – Harald hatte wieder mal recht) – Wikipedia weiß dazu:
Links
Christian hat bekommen, was er erwartet hatte, und ist mehr oder weniger zufrieden:
Die Fünf Filmfreunde haben recht:
Der Zeitverschwender mag den Film nicht (oder doch? siehe Kommentar):
Carsten Baumgardt auch nicht:
Bei “Nachtkultur” spricht Emmerich über seinen letzten Katastrophenfilm und sein nächstes Projekt: einen Shakespeare-Thriller. Noch mehr Kritiken bei film-zeit.









Eine Mischung aus Mistery-Thriller, Katastrophenfilm, Prophezeiungen, Weltuntergang, Spannung, Grusel, imposanten Bilder. Das hätte ein schöner Kinoabend werden können. Selbst mit Nicholas Cage in der Hauptrolle, dieser Perücke mit darunter hängender Schauspielerattrape. In Hollywood soll es doch so viele Talente geben, hätte man da nicht einen anderen … Wäre trotzdem ein interessanter Film geworden, wenn nicht alle Beteiligten nach 80 Minuten Film in eine plötzliche Instinktlosigkeit verfallen wären und das Ende grausam in die Seife gefahren hätten. Oder ein Produzent hat nach Pre-Screenings (die man verbieten sollte) das Kommando übernommen und den Film in klebrigem Kaninchen-Kitsch erwürgt. Bäh.








