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TV-Kritik: “Terminator 4″: McG’s mittelmäßige Maschinen
Ein Beitrag von Thomas, abgelegt unter Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast am 7.April 2012
Ostersonntag | 8. April 2012 | 23.00 Uhr | ProSieben
Die Üblichen Verdächtigen kommen aus “Terminator – Die Erlösung” und sind nicht begeistert:
2018: John Connor kämpft im Widerstand – im Krieg gegen die Maschinen. Immer wieder hört er mit einem alten Kassettenrekorder die Tagebuchaufzeichnungen seiner Mutter ab. Aber mit dem Auftauchen des Mensch-Maschinen-Hybriden Marcus Wright hat sich die Zukunft, wie sie prophezeit war, geändert. Das Leben der Menschheit steht auf dem Spiel und noch schlimmer: das Leben von John Connors Vater. Skynet bietet ein Heer von Terminatoren auf: kopflose Riesen (die sehr an “Transformers” erinnern), hippe Motorradterminatoren, gruselige Wasserschlangenterminatoren, tausende T600er, einen T800er und und und …
In diesem Tsunami an Maschinen, an Waffen und Explosionen könnte man glatt übersehen, dass “T4″ genauso humorlos und genauso berechenbar ist wie sein Held John Connor. Regisseur McG durfte seinen Film aus Originalteilen zusammenschrauben und das lässt ihn gut aussehen. Aber irgendeine Art von Leben konnte er seinen Figuren nicht einhauchen – das bleibt offensichtlich James Cameron vorbehalten, dessen beide Filme so weit von “T3″ und “T4″ entfernt sind, wie “Alien 1-4″ von den “Alien vs. Predator”-Filmen. Könnte man “Terminator – Die Erlösung” ganz für sich betrachten, würde man vieles nicht verstehen: die Bedeutung von Skynet, den T800, Kyle Reese. Aber vielleicht würde man dann mit dem Film nicht so hart ins (Jüngste) Gericht gehen.
Andere Meinungen
Andreas Winterer holt in seiner sehr lesenswerten Kritik ordentlich aus und bietet einen Überblick über die Killerroboterfilme der letzten 40 Jahre, lobt dabei James Cameron und lässt an “T4″ kein gutes Haar:
Meine Lieblingskritik zu “T4″ stammt vom Zeitverschwender :-)
Wer sich etwas Zeit nehmen möchte: Flo Lieb geht überraschend sanftmütig mit dem Film ins Gericht. Aber auch er konstatiert zurecht:
Björn Lahrmann hat genau hingeschaut und schimpft:
Stefan Rackows Urteil lautet:
Der nächste Veriss stammt von Jan Hamm:
Auch Rajko sieht McG als Totengräber. Noch mehr Kritiken gibt es bei film-zeit und moviepilot.
Dieser Beitrag erschien zuerst am 8. Juni 2009.
Quelle: Thomas Laufersweiler/SchönerDenken

Schlagwörter: CC, Endzeit, James Cameron, McG, Schwarzenegger, Science-Fiction, Terminator, Thomas, Worthington








Es gilt die Goldene Regel: Schlechter Regisseur, schlechter Film. Die ursprüngliche Idee war wohl, dass der Hybride die neue Heldenfigur wird und John Connor als Messias zum Antihelden wird. Mit Bale als Hybride … Das hätte echt ein guter Film werden können, aber dazu braucht es wohl Produzenten mit Eiern in der Hose. Aber schön schon mal den kommenden Superstar des Popcornkinos gesehen zu haben: Sam Worthington. Das einzige Highlight des Films.
Aber die Gefahr, daß schon bald jemand eine Zeitreisemaschine entwickelt, um die Geburt McGs zu verhindern, schließe ich natürlich nicht aus.