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Hart aber herzlich: „Jack Reacher – Kein Weg zurück“

Tom Cruise in "Jack Reacher Kein Weg zurück" © Paramount Pictures and Skydance Productions


Lee Child hat mit Jack Reacher einen besonders toughen Helden geschaffen, ein harter Kerl, der keine Spuren hinterlässt und sich im Zweifel nicht an Regeln hält. Im ersten Film – mit Werner Herzog als Bösewicht – machte Tom Cruise als Jack Reacher eine richtig gute Figur in einem überraschend gut geschriebenen Action-Film.

Der zweite Film zeigt Reacher mit love interest und potentiellem Familienhang, trotz aller Kämpfe als weichgespülten Helden. Immer noch ein unterhaltsamer Film – finden die Üblichen Verdächtigen direkt nach dem Kino. Am Mikrofon: Hendrik, Andreas, Harald und Thomas.

Tom Cruise in "Jack Reacher Kein Weg zurück" Paramount Pictures und Skydance Productions


Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken (Direkter Download der Episode über rechte Maustaste) 

Jack Reacher – Kein Weg zurück (Jack Reacher: Never Go Back)
USA 2016, 119 Min., Regie: Edward Zwick


Andere Menschen,
andere Meinungen

„Obwohl die Geschichte weder besonders gut noch originell ist. Insbesondere die Schurken fallen im Vergleich mit dem ersten Teil etwas ab – zumal es dieses Mal keinen dem Werner-Herzog-Überraschungscoup ähnlichen Effekt gibt.“ Peter Osteried für kino-zeit

„Sobald Cruise gemeinsam mit How I Met Your Mother-Star Cobie Smudersagiert, wird sein Image als Sonnyboy reaktiviert. Das mag in anderen Filmen, z.B. der Mission: Impossible-Reihe wunderbar funktionieren, bei Jack Reacher wirkt es aber zunehemd fehl am Platz. (…) Es lässt sich drehen und wenden, aber an den ersten Teil reicht das Sequel nicht heran, weil die Macher die Faszination der Figur Jack Reacher scheinbar nicht verstanden haben. Was dabei nun herausgekommen ist, mag bei weitem nicht so enttäuschend sein, wie andere gescheiterte Sequels.“ Sebastian Groß für moviebreak

„Handwerklich gibt es an der Regiearbeit von Edward Zwick („Last Samurai“ also absolut nichts auszusetzen. Allerdings ist die Handlung in „Kein Weg zurück“ nicht so ausgefeilt wie im sehr geschätzten Vorgänger. Zwar ist alles unübersichtlich und vertrackt, Turner und Reacher ermitteln häufig in Sackgassen und immer gegen die Zeit, aber so richtig unverbraucht ist das Thema „US-Truppen in Afghanistan“ dann eben doch nicht.“ brustatt.de

„Regie-Routinier Edward Zwick (…) wollte einen packenden Verfolgungsthriller inszenieren, kriegt das Timing aber nicht in den Griff. Gerade im Mittelteil schleppt sich der Zweistünder arg dahin. (…) Der knarzige Reacher muss ein paar gefühlige Sequenzen absolvieren, in denen weder Zwick noch Cruise den richtigen Ton treffen. Und verglichen mit Kultregisseur Werner Herzog, der im letzten Film einen irre guten Gegenspieler abgab, wirken die Schurken diesmal austauschbar. Was bleibt? Ein sehr ordentlich gemachter Reißer für zwischendurch, der aber schnell vergessen sein wird.“ Gian-Philip Andreas für mehrfilm



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