FilmPodcast zwischen Kirk und Kitano

SHANGHAI EXPRESS: Marlene! (10Jahre10Filme10Züge)

Shanghai Express

Für die zweite Folge unserer Jubiläumsserie zu unserem 10. Geburtstag haben wir uns wieder Passagiere in die 1. Klasse eingeladen: Unsere Ehrengäste sind diesmal Bianca Mewes aus Hamburg und Stefan Teufel aus Münster. Den Anfang machte DER GENERAL von Buster Keaton. Heute geht es weiter mit SHANGHAI EXPRESS.
Zehn Jahre Zehn Filme Zehn Züge

„Der bewegte Ort, der unterwegs ist.“ (Christian Dzubiel)


Zu unseren Gästen: Bianca ist mit Partner Marco verantwortlich für Duoscope, eines der besten Filmblogs in Deutschland, berühmt für sehr hintergründige und ebenso lesenswerte wie lesbare Beiträge über Filme und Schauspieler. Wir sind Fans :-) Stefan und sein Bruder Wolfgang haben sich in ihrem Podcast Rusty Reels als echte Experten für Filmklassiker erwiesen, die in Marathons zum Beispiel (fast) alle Hitchcock-Filme analysieren. Das öffnet einem die Augen :-)

Also: alles einsteigen – diesmal sind wir unterwegs im bürgerkriegsgeschüttelten China der 1930er Jahre an Bord des Shanghai Express – dort treffen wir auf Marlene Dietrich, reden über Politik, Rassismus, Anna May Wong, den Hays Code, Gewalt, Schönheit, Licht und Schatten. Als Schaffner am Mikrofon: Hendrik und Thomas.


Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken (Direkter Download der Episode über rechte Maustaste) 

Shanghai Express (Schanghai-Express)
USA 1932, 80 Min., Regie: Josef von Sternberg


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„Denn der Film ist einzig und allein auf Marlene Dietrich zugeschnitten. Sie ist das unumwundene Zentrum aller Geschehnisse. Sie ist verrucht und mutig, lustig und bitter, schön und grausam. Schon ihr erster Auftritt wird zelebriert und in der Folge spielt sich alles in ihrem Umfeld ab.“
totalschaden für Splattertrash

„Selbst ein chimärisches Geschöpf wie Shanghai-Lily benötigt ein Ambiente, braucht Luft um sich herum, um sich feenhaft in sie auflösen zu können, wenn ihr danach zumute sein sollte. Eine schlanke junge Frau, die eine Federboa trägt, benötigt einen Laufsteg, für den der schmale Gang eines Eisenbahnwagens besonders gut geeignet ist. Wenn die Eisenbahn ein aus Bretterbuden, gemalten Schriftzeichen und Bahnhofsgeräuschen zusammengezaubertes Phantasie-China durchquert, ist das „Ambiente“ schon fast komplett. Die Landschaft ist nichts – die stampfende Lokomotive und die feine Maschinerie der Gefühle sind alles.“ Klaus Kreimeier „Die Kuh auf dem Gleis“ auf filmzentrale.com


Trailer


Unsere Jubiläumsreihe setzen wir fort mit THE LADY VANISHES.

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