(Soccer-)Guerilla from Outer Space
Quelle: Wikipedia Missus Beastly entstanden 1968 und waren eine der wichtigsten deutschen Underground-Bands. Nach ausgedehnten Tourneen lösten sie sich 1971 wegen finanzieller Probleme auf, wurden aber 1974 wiederbegründet und hoben 1976 mit Rio Reiser die Musikkooperative „April“ (später Schneeball-Records mit Embryo, den Scherben und anderen) aus der Taufe; 1979 war dann leider endgültig Schluß. Die allererste April-Produktion war das dritte Missus Beastly-Album „Dr. Aftershave And The Mixed-Pickles“ von 1976, Jazzrock, Fusion und fast ein bißchen Canterbury. Gastmusiker wie Roman Bunka und Christian Burchard (Embryo) sowie die farbige Gospelsängerin Maria Archer unterstützten dabei das Ensemble. Die wirklich beste Platte aber ist „Spaceguerilla“ (1978), jazzig, entspannt, spacig. Herausragend dabei Friedemann Josch, Flötist und Saxophonist seit 1974. Als Kontaktadresse auf der „Dr. Aftershave“ ist „Fridos“ damalige Mainzer Anschrift angegeben: Missus Beastly, Fichteplatz 11, 6500 Mainz … ein Mainzer also auch noch. Was waren das für Zeiten! (Auf der Trainerbank: Martina Stauffer)

Aus der Stadt des portugiesischen Meisters tritt
gegen Deutschland Ornatos Violeta an

Quelle: Wikipedia Die fünf Jungs von Ornatos Violeta aus Porto spielen leider seit 2002 nicht mehr zusammen. Haben aber der Nachwelt eine wunderschöne, ausgefallene und erfrischend andere Platte hinterlassen. Auf „O Monstro Precisa de Amigos“ (1999) kombinieren sie verschiedene musikalische Einflüsse zu einem eigenen unverwechselbaren und vielversprechenden Stil, der stellenweise an Violent Femmes erinnert. Ornatos Violeta sind bis heute, trotz des kommerziell recht erfolgreichen Albums, ein Geheimtipp geblieben, auch in Portugal. Eine Schande, dass sie nicht weitergemacht haben, die wären richtig groß geworden. (Auf der Trainerbank: Gabriel Gil Croino)

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