Zwischen Kirk und Kafka – FilmBlogPodcast seit 2006

Perzeptionsarschtritt

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Im Interview bei “gAAAbe – Accessing All Areas” : Cláudio Aveiro von Grimlet .

Es ist selten Metal-Bands zu finden, die einen gewissen ästhetisch-musikalischen Anspruch erfüllen. Noch seltener ist es, dass sie aus Portugal stammen, noch kein Majorlabel sie entdeckt hat und sie mir vor dem großen Durchbruch auffallen. Denn bei allem Interesse, ist das Angebot riesig und kaum zu überschauen, so dass ich meist eher schon „bekannte“ und etablierte Künstler für mich entdecke.

Grimlet: Luís de Sousa (guitar), Cláudio Aveiro (bass), David Carvalho (vocals), Luís Filipe (drums), António Branco (guitar) (Quelle: Grimlet)Im Fall von Grimlet ist die Sache anders: Das Quintett aus Figueira da Foz (Portugal) wurde mir vor Jahren empfohlen. Die erste EP „Darkness Shrouds The Hidden“ (2004) hörte sich viel versprechend, wenn auch an mancher Stelle etwas selbstverliebt und bemüht an. Trotzdem mochte ich die Energie, die Band schon damals hatte.

Cláudio Aveiro (Quelle: Grimlet)Für das Debutalbum brauchten die Portugiesen weitere fünf Jahre. Der Grund: In Portugal fand sich kein Label, das Ihnen unter die Arme greifen wollte und so mussten die Fünf neben Berufen, Proben und Auftritten das Geld für die Aufnahmen selbst aufbringen. Heraus kam ein kraftvoll-energisches und organisches Werk – „Grim Perceptions“ (2010, Recital Records), mit dem sowohl Band wie Kritiker zufrieden sind:

Ich habe mit dem Grimlet-Bassisten Cáudio Aveiro über die Band gesprochen, über die langwierige Entstehung von „Grim Perceptions“ und über die unterschiedlichen Perzeptionen auf dem Album gesprochen.

Alle die Lamb of God, die härteren Sachen von Dream Theater oder Hypocrisy mögen, sollten sich auch Grimlet anhören. Infos, Tourdaten und Bandgeschichte gibt es hier auf der Grimlet-MySpace-Seite. Etwas aktueller und bilderreicher ist die Facebook-Seite der Band – hier.

So zum Schluss  gibt es heute etwas zu gewinnen und zwar zwei Mal das Album „Grim Perceptions“. Was müsst Ihr dafür tun? Nicht viel. Einfach hier unten oder auf meiner Facebook-Seite einen „netten“ Kommentar zum Thema „Warum ich gAAAbe – Accessing All Areas so gerne höre“. Seid kreativ!

Unter allen Kommentaren, die bis zum 30. September, 23.59 Uhr abgegeben werden, verlose ich die beiden Grimlet-Silberlinge.