Zwischen Kirk und Kafka – FilmBlogPodcast seit 2006

Von Möwen und Walen;

oder: Moby Dick

Die Geschichte um den weißen Wal gehört zu den Archetypen unserer Kultur. Auch Dietmar Bertram und Christoph Maasch sind der Faszination von Melvilles Roman erlegen. In ihrem Theaterstück „Von Möwen und Walen; oder: Moby Dick“ spukt die Jagd nach dem vernarbten Pottwal durch einen Streit zweier verzweifelter Männer:

„Je weiter das Spiel voranschreitet, um so mehr wird der Kampf zwischen Ahab und dem Wal zum Kampf der beiden verkrachten Existenzen gegen sich selbst. Sie beginnen sich einander zu öffnen und ihre Leben voreinander auszubreiten in dem Versuch ihren eigenen weißen Wal zu besiegen. […] Ein Stück über Identität, Schicksal, Angst und Vertrauen, über Wale und Menschen, über den Wunsch über sich hinaus zu wachsen und dem Leben einen Sieg abzuringen, einen Moment einer kleinen Unsterblichkeit in den Herzen der Menschen, die einen begleiten.“

Schöner Denken hat den beiden Autoren/Regisseuren/Hauptdarstellern Fragen gestellt und bei den Proben zugeschaut – zum ersten Mal als Video! Diese Premiere verdanken wir Haro Heide (Kamera, Schnitt, Videodesign). Mit dieser Premiere beginnen bei Schöner Denken die „WAL-WOCHEN“ – drei Wochen lang geht es immer wieder um den Wal, im Film, in der Literatur, im wirklichen Leben.

„Von Möwen und Walen: oder: Moby Dick“ ist zu sehen in den Mainzer Kammerspielen, Uraufführung am 6. Mai, weitere Termine: 7. Mai, 8. Mai, 23. Mai, 24. Mai.