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„Der fremde Sohn“: Nagelneuer Klassiker

Die üblichen Verdächtigen kommen aus Clint Eastwoods neuem Film
„Der fremde Sohn“
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Ein zeitloser Klassiker von Altmeister Eastwood, der wieder einmal beweist, wie souverän er eine spannende Geschichte anspruchsvoll und schnörkellos erzählen kann. Eine Schauspieler-Ensemble-Leistung, die beeindruckt – allen voran Angelina Jolie, die sich mal wieder von ihrer besten Seite zeigen darf.

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Presse-Übersicht bei film-zeit, Stefan Ludwig empfiehlt den Film, Psycho-Rajko sagt: souverän, stark, klassisch, Markus mag den Film nicht und die Fünf Filmfreunde meinen: „Packende Unterhaltung, der man ihre Länge nicht anmerkt.“ Thomas Lenz entdeckt in seiner interessanten Kritik Parallelen zum Märchen:

„Am Ende wird man die Merkmale des Märchens aufzählen können. Die Guten sind gut und die Bösen (sehr) böse. Es gibt Hexenhäuser, Dämonen und verwunschene Kinder. Einen finsteren Fürsten, der seine Macht um jeden Preis erhalten will (Jeffrey Donovan). Den Weisen, der vor dem Übel warnt und weiß, wie es zu bekämpfen ist (John Malkovich). Den Zauberer, der mit seiner Magie der Dunkelheit Einhalt gebietet (Denis O’Hare). Und nicht zuletzt die Prinzessin mit der schneeweißen Haut und den blutroten Lippen, die ihren Erstgeborenen verliert und ihn aus dem Land des Verderbens zurückholen muss (Jolie).“