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Zombie-Film „Rammbock“: „Nicht aufbrausen!“

Fressen und Gefressenwerden: Die Üblichen Verdächtigen haben auf dem FILMZ-Festival 2010 „Rammbock“ gesehen – und sind begeistert vom allerersten Zombiefilm, der je für das kleine Fernsehspiel des ZDF produziert wurde. Im Podcast reden sie über Charme und den Wiener Schmäh des Michael Fuith, die US-TV-Serie „Walking Dead“, Blitzlichter, augenzwinkernde Inszenierung, kleines Budget, viel Herzblut und Mozarts Requiem:

Text und Podcast stehen unter einer Creative Commons-Lizenz.
Quelle: SchönerDenken

Rammbock
D 2010, 63 Min., Regie: Marvin Kren

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Der Aspannsitzenbleiber erkennt das Besondere an „Rammbock“:

„Der Film interessiert sich weniger für das “große Ganze” (nur am Rande erfährt man, dass die Epidemie ein größeres Ausmaß hat), sondern bleibt konsequent bei seinem Schauplatz, einem Berliner Mietshaus und seinen Bewohnern, die vor allem von Fenster zu Fenster über den Innenhof kommunizieren. Das schont das Budget, macht aber auch erzählerisch Sinn. Der Mikrokosmos “Mietshaus + Hinterhof” und die Beziehungen zwischen Nachbarn in einer Großstadt, die sich kaum kennen, werden so im Lichte einer Extremsituation beleuchtet. In diesem Sinne ist Rammbock (wie die meisten richtig guten Zombiefilme) weniger ein harter Horrorfilm als eine Reflexion über die Gesellschaft. Und in diesem Falle, erfreulicherweise, mal nicht die amerikanische oder englische, sondern unsere eigene.“

Die offizielle Rammbock-Website