Zwischen Kirk und Kafka – FilmBlogPodcast seit 2006

„social network“: Finchers Facebook-Filmchen

Die Üblichen Verdächtigen kommen aus David Finchers „social network“ und haben es nicht bereut. Im Podcast reden sie über flotte Dialoge, verschwendete Regiefähigkeiten, defizitäre Charaktere, In-den-Spiegel-schauen-können und andere moralische Diskurse:

© 2010 Sony Pictures Releasing GmbH

Soll und Haben bei Finchers Film: Auf der Haben-Seite steht eine sehr gute Regieleistung, schnelle Entwicklung der Geschichte in Sorkins Drehbuch, treibende Dialoge, gute Schauspieler, Farben, Schnitte, Musik, Kameraarbeit … Auf der Soll-Seite dagegen: Wer sich nicht für den großen Erfolg an sich begeistern kann, für den bleibt wenig außer einem kurzweiligen Biopic. Auch viele Milliarden Dollar können dramaturgisch letztlich belanglos sein. P.S. In Deutschland wird Werbung für den Film in den VZ-Netzwerken gemacht … nicht bei Facebook :-)

Links

© 2010 Sony Pictures Releasing GmbHBjörn (Manifest) beschäftigt sich vor allem mit Sorkin und Fincher und findet:

„THE SOCIAL NETWORK mag, noch einmal, nicht die Wahrheit über Mark Zuckerberg erzählen: In der Welt, die er mitgeprägt hat, wird es trotzdem das Bild von ihm sein, das bleibt.“

Sascha (NEGATIV) ist begeistert:

„Fincher und Sorkin haben mit The Social Network einen rasanten, mit Dialogen vollgestopften, Film erschaffen, der zu eigentlich jedem Zeitpunkt unterhält und dabei leichtfüßig Themen wie Verrat, Lügen, Rachsucht, Freundschaft und Erfolg integriert. Damit ist ihnen wohl einer Höhepunkte dieses Kinojahres gelungen.“

Und schließlich Christoph Petersen (filmstarts) mit einer sauberen Analyse:

„„The Social Network“ ist eine ebenso doppelbödige wie kurzweilige Leinwand-Biographie, die ihrem durch und durch ambivalenten Protagonisten gerade deshalb gerecht wird, weil sie sich nicht leichtfertig zu einem abschließenden Urteil hinreißen lässt.“

Und das sagt Zuckerberg über den Film und seine eigentlichen Beweggründe, Facebook zu entwickeln:

Und wer noch nicht weiß, was Facebook eigentlich ist, bekommt es vom Kulturjournal erklärt:

und von Monitor: