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In der Wahl seiner Eltern kann man
nicht vorsichtig genug sein


Ein Beitrag von Thomas, abgelegt unter Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast am 27.Oktober 2009

… das wusste schon Paul Watzlawick.
Die üblichen Verdächtigen kommen aus “Away We Go” und sind begeistert:

 
 family affairs [4:25m]: Play Now | Download

(c) TOBIS Film 2009

Ein Traumpaar ...

Es ist eine ganz einfache, kleine Geschichte. Eine Frau (schwanger), ein Mann (niedlich) und eine Reise durch Nordamerika, eine Reise zu verschiedenen Familien. “American Beauty”-Regisseur Sam Mendes macht aus dieser Geschichte einen wunderbaren ruhigen, klugen, warmherzigen und sehr witzigen Film. Wunderbare Dialoge, wunderbare Bilder, wunderbar passende Musik und zwei wunderbare Darsteller: John Krasinski und Maya Rudolph als etwas chaotisches Paar aus der liberalen Ecke Amerikas, das an sich selbst zweifelt und auf der Suche nach einer neuen Heimat noch viel mehr findet. Ein hoffnungsvoller Film, auch wenn Jack Nicholson gesagt hat:

“Die ganze Familienideologie ist ein sehr regressives Konzept. Die großen Werke der Weltliteratur handeln nicht von Familienglück, sondern von Familienhorror.”

Familienangelegenheiten verlangen vor allem: starke Nerven. Und in diesem Film auch starke Lachmuskeln. Reingehen!

(c) TOBIS Film 2009

Links

Christian sieht den Film genau wie wir, weiß aber noch viel mehr klügere Sachen zu sagen:

“Der Road Trip der Burt und Verona quer durch die USA führen wird, tabuisiert dabei die Schwierigkeiten und Lebensängste seiner Protagonisten nicht. Dies war noch nie die Methode von Sam Mendes, der aber in „Away We Go“ seinen Figuren erstmals etwas schenkt, was er in „American Beauty“ und „Zeiten des Aufruhrs“ partout noch nicht geben wollte: Hoffnung.”

Nicht ganz so euphorisch, aber sehr wohlwollend die Fünf Filmfreunde:

“Der Film führt uns ein Panoptikum skurriler, bösartiger und bemitleidendswerter Figuren vor, gegen die unser Paar dann doch wieder gewinnt. Begleitet von der sehr angenehmen Musik des Singer/Songwriters Alexi Murdoch, tingeln wir durch Amerika und entdecken: “Es könnte alles noch viel schlimmer sein”.”

Und Björn Becher enthüllt:

“Mit leichter Hand schüttelt Sam Mendes hier mal eben eine kleine Genre-Perle aus dem Ärmel, die frei ist von der Schwere der Ambitionen, die seine sonstigen Werke umgibt, bei denen er immer mit einem Auge auf mögliche Auszeichnungen zu schielen scheint. „Away We Go“ kommt unprätentiös daher, das Publikum soll sich an guter Unterhaltung erfreuen und den Kinosaal hinterher optimistisch gestimmt verlassen. Mendes setzt dazu gleichermaßen auf krachenden Humor und auf leise Töne.”

“Away we go” ist auch Thema bei Brigitte Häring (Achtung Schweizerdeutsch :-)

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Mehr Kritiken bei film-zeit.

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Tags:Road Movie, Sam Mendes, Thomas

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Ein Beitrag von Thomas, abgelegt unter Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast am 27.10.2009

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