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„After Earth“: „Ich kann tote Filme sehen“

After Earth-Hauptplakat (© 2013 Sony Pictures Releasing GmbH)Will Smith hatte einen Plan: Ein großer Science-Fiction-Film mit seinem Sohn. Und eine Story hatte er auch schon im Kopf. Schade nur, dass sein Sohn als Schauspieler völlig überfordert ist und die Storyidee einfach zu schlicht ist. Plan gescheitert – auch an der Kinokasse.

Im Podcast reden die Üblichen Verdächtigen über Stoff- und Gerippedesigns, philosophischen Flachsinn und Hendrik findet das eigentliche Problem: Will Smith hat zu viele Lassie-Episoden gesehen.

Text und Podcast stehen unter einer Creative Commons-Lizenz.
Quelle: SchönerDenken


After Earth
USA 2013, 100 Min., Regie: M. Night Shyamalan

Andere Meinungen

Thomas Lenz (Screenread) sagt es, wie es ist:

„Das zentrale Problem ist jedoch der unerträgliche Nepotismus, der in seiner Szene für Szene spürbaren Aufdringlichkeit sogar Til Schweigers zahlreiche Vater-Tochter-Vehikel harmlos aussehen lässt. Will Smith hat hier weder seinem Sohn noch sich selbst einen Gefallen getan. Vom Zuschauer ganz zu schweigen.“

Und was war mit den Scientology-Vorwürfen? Stefan Rackow (mannbeisstfilm) findet:

„Sicher ist einzig, dass „AFTER EARTH“, wie man es auch dreht und wendet, einfach kein guter Film und im Grunde die Diskussionen nicht wert ist, die um ihn geführt werden. Ob sich nun im Plot, wie hier und da zu lesen ist, Parallelen zu den Lehren der Scientology-Kirche ziehen lassen oder nicht – es ist nicht wichtig. Denn die vom Vater vorgetragenen Weisheiten, dank derer Sohnemann schließlich und endlich zum Mann reift, verpuffen durch Will Smiths überraschend gelangweiltes Spiel sang-, klang- und wirkungslos im luftleeren Raum.“