BLACK ADAM: Ein filmische Abrissbirne

Dwayne Johnson als BLACK ADAM © 2022 Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved. Photo Credit: Courtesy Warner Bros. Pictures

Dwayne Johnson als BLACK ADAM © 2022 Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved. Photo Credit: Courtesy Warner Bros. Pictures


Warum? Warum haben wir uns diesen Film angetan? Wir hätten es besser wissen müssen. Wir und DC, das wird nichts mehr. Dwayne The Rock Johnson hat über Jahre viel investiert, um diese Rolle zu übernehmen. Aber das ganze Drehbuch ist ein einziger dramaturgischer Auffahrunfall: Die ersten 10 Minuten sind sterbenslangweiliges „Tell Don’t Show“. Black Adam lag 4.600 Jahre begraben. Mit dem Zauberwort Shazam wird er wieder mit seinen Superkräften ausgestattet. Dann taucht die „Justice Society“ auf, mit einer Parodietruppe (ich kann es nicht anders nennen), die Black Adam unter Kontrolle bringen will. Motivation der Figuren? Charakter? Entwicklung? Fehlanzeige. Die wenigen Pointen sind eher lauwarm und oft auffallend schlecht gesetzt. Lediglich Sarah Shahis Figur einer resoluten Professorin, die den Superhelden die Leviten liest, kann überzeugen. An den Darsteller:innen (Dwayne Johnson, Pierce Brosnan, Sarah Shahi, Djimon Hounsou, Viola Davis, Henry Cavill) hat es nicht gelegen. Es wird einen weiteren BLACK ADAM geben. Er kann nicht schlechter werden. Aber vielleicht begräbt man die Idee auch besser wieder für die nächsten 4.600 Jahre. Im Podcast brauchen Tom, Peter und Thomas nur wenige Minuten für diesen Film.


Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken
Bild: © 2022 Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserved.
Photo Credit: Courtesy Warner Bros. Pictures


Black Adam
USA 2022, 125 Min., Regie: Jaume Collet-Serra



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