Zwischen Kirk und Kafka – FilmBlogPodcast seit 2006

„End of Watch“: Ganz unmittelbar dabei

„Ich bin ganz atemlos mit durch diesen Film gehechelt.“

sagt Tom über „End of Watch“ – begeistert sind die Üblichen Verdächtigen alle. Im Podcast reden sie über Training Day, Härte, Authentizität, Southland, wunderbare Details, Dialoge wie improvisiert:

Das Beste aus beiden Welten: Action wie im teuren Mainstream, Charaktere wie im Autorenfilm.

Der Podcast steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
Quelle: SchönerDenken

End of Watch
USA 2012, 109 Min., Regie: David Ayer

 

Andere Meinung

Florian Lieb – diesmal als Autor bei Manifest – ist nicht ganz so begeistert wie die Üblichen Verdächtigen:

„Manche Männer wollten als Kind Lokomotivführer werden. Oder Feuerwehrmann. Bei David Ayer wird man das Gefühl nicht los, dass an ihm ein Polizist verloren gegangen zu sein scheint. Stattdessen macht Ayer heute „irgendwas mit Medien“ könnte man sagen. Der in Illinois geborene Drehbuchautor verliebte sich in das Problemviertel South Central Los Angeles, in welchem seine Cop-Filme wie HARSH TIMES, STREET KINGS oder TRAINING DAY spielen. Es verwundert daher nicht, dass Ayers neuester Film keine romantische Komödie ist, sondern – Überraschung – ein Cop-Film in den Straßen von South Central. END OF WATCH ist dabei eine Ansammlung von Genre-Klischees der Extreme. Die Guten sind super gut, die Bösen sind super böse. Eine Grauzone kennt der Film nicht. Unterhaltsam ist er aber dennoch.“