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„Prince of Persia“: Nicht in den Sand gesetzt

Die Üblichen Verdächtigen kommen aus „Prince of Persia“ und beweisen wieder einmal, dass sie ein Herz haben für gut gemachtes Popcornkino. Im Podcast erklären sie, was „Prince of Persia“ mit Massenvernichtungswaffen zu tun hat, warum Jake Gyllenhaal für sein Gehüpfe Knie aus Titan gebraucht hat und für welchen Budenzauber Bruckheimer 200 Dollar, nein 200 Millionen Dollar ausgegeben hat. Das Genre nicht neu erfunden, aber anderthalb amüsante Stunden beschert:

Text und Podcast stehen unter einer Creative Commons-Lizenz. Quelle: Thomas Laufersweiler/SchönerDenken

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Nicky von „Cineast“ findet:

„Natürlich ist “Prince of Persia: Sands of Time” vor allem eins: ziemlich gut gemachte Unterhaltung, zwar frei von jeglichen Überraschungen, was aber gerade den Charme von Filmen dieses Schlages ausmacht.“

Elisabeth von „Screenshot“ hat recht, wenn sie sagt:

„Gyllenhaal ist, auch im Vergleich zu den Darstellern aus zum Beispiel „Avatar“ oder „Transformers“, ein charismatischer Held, der es schafft, die Sympathie und Aufmerksamkeit der Zuschauer die ganze Zeit über an sich zu binden. Wenn auch die Screwball-Einlagen zwischen ihm und Tamina nicht immer überzeugen, entwickelt sich zwischen den Figuren doch eine Dynamik, die zu einigen komischen Momenten führt. Auch ansonsten gelingt es gut, die Balance zwischen Action, dramatischen Sequenzen und Komik zu halten.“

Christoph von „Filmstarts“ schwärmt von Jake:

„Mit wilder Mähne, kantigem Dreitagebart und extra für den Film antrainierten Muskelbergen begeistert er nicht nur seine weiblichen Fans, sondern überzeugt mit handfesten Argumenten auch den männlichen Teil des Publikums von seinen Actionqualitäten. Wobei Gyllenhaal natürlich keinesfalls seine sonstigen Vorzüge, seinen jungenhaften Charme und seinen verschmitzten Humor, außen vor lässt. Ganz im Gegenteil: Gerade weil er sich nicht so ernst nimmt, zugleich in den Actionszenen aber auch ein großes Selbstverständnis als Draufgänger ausstrahlt, geht der Besetzungscoup so wunderbar auf.“

Der Beitrag erschien zuerst am 9. Juni 2010.