„White House Down“: Hören Sie endlich auf, mein Weißes Haus kaputtzumachen!

© 2013 Sony Pictures Releasing GmbHRoland Emmerich, dessen Name für politisch korrektes, psychologisch fein austariertes und dramaturgisch sorgsam akzentuiertes Autorenk… nein, sorry, das kann ich unmöglich schreiben und dabei ernst bleiben. Immerhin hat Herr Emmerich, nachdem er mehrfach mit großem Erfolg die ganz breite Panoramakatastrophe aufgemacht und ganze Städte, Kontinente und Klimazonen verschoben hat, sich für nun ein relativ beschauliches Plätzchen für seine neueste Kabummaneinanderreihung ausgesucht: ein einzelnes Haus nämlich. Obwohl es sich immerhin um die Residenz des U.S.-Präsidenten handelt, ist das für Emmerichs Verhältnisse quasi ein intimes Kammerspiel. Und statt Aliens oder schlechtgelaunter Meteorologie sind es zur Abwechslung auch einfach mal wieder gute alte böse Jungs, gegen die der zwangsläufig vorhandene Held antreten darf/muss. In der Summe hatten die Üblichen Verdächtigen ihren Spaß – sie hatten wenig Anspruch erwartet, und das haben sie bekommen, auf eine durchaus unterhaltsame Weise. Darüber und ob der Film ausreichend Handlung, Humor, Schauspieler und Fremdschäm-Patriotismus für das Meinegütesiegel „Echter Emmerich“ enthält, reden sie im Podcast.

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Quelle: SchönerDenken

White House Down
USA 2013, 131 Min., Regie: Roland Emmerich

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