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“Black Swan”: “Ballett ist nicht jedermanns Sache”
Ein Beitrag von Thomas, abgelegt unter Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast am 5.Februar 2011
Die Üblichen Verdächtigen kommen aus “Black Swan” und es fliegen ganz ordentlich die Fetzen Federn. Ein Tanzfilm, der auch Psychothriller sein will, eine Tänzerin, die bis zur Selbstzerstörung nach Perfektion strebt. Im Podcast streiten sich die Üblichen Verdächtigen, ob es sich um billige Schockeffekte und dämliche Klischees handelt oder um gelungenen Horror und die Muster eines treffsicheren Genrefilms. Der Streit inspiriert Hendrik zum Satz des Monats: “Ich brauch Euch gar nicht, um geteilter Meinung zu sein!” Überwiegend hagelt es harsche Kritik am bis zum Erbrechen traditionellen Getanze, an Überinszenierungen und intellektueller Wixerei – und am Ende gibt es dann noch etwas Lob für Frau Portman.
Black Swan
USA 2010, 103 Min., Regie: Darren Aronofsky
Links
Jan (Kineast) ist begeistert:
Auch Thomas Hunziker (filmsprung) schwärmt:
Und wer Natalie Portman ganz anders erleben möchte, wird hier seinen Spaß haben:
Schlagwörter: Ballett, Darren Aronofsky, Natalie Portman, Thomas, Thriller









Ich liebe euren Podcast! :-)
Herrlich euch hierbei zuzuhören, überraschend vor allem dass die Mehrheit nicht sonderlich von Black Swan angetan ist. Ich persönlich finde die intellektuelle Hirnwixerei ja sehr gelungen und interessant.
P.S.: Es kommt fast immer eine Fehlermeldung beim Absenden des Kommentars. Auch hierzu brauchte ich zwei Versuche!
Bin etwas überrascht, dass »Black Swan« nicht so gut bei den Fünf Filmfreuden wegkommt. Mir hat der Film ausgesprochen gut gefallen.
Der Film ist ein gefundenes Fressen für alle Zuschauer, die in der Gruppe oder für sich allein gerne herumpsychologiesieren, oder es lieben mutzumaßen, was denn nun vom Gezeigten Wirklichkeit, was Wahntrugbild war. — Für mich ist der Film vor allem ein starkes, berührendes und doch schock-schonungsloses Anschauungsstück dazu, was es bedeuten kann, wenn das Leben sich der Kunst unterzuordnen hat, wenn die eigene Persönlichkeit nur Büttel für den unbedingten Willen zur großen Artistik ist.
Komplette Rezension findet sich hier:
http://molochronik.antville.org/stories/2042907/
Lieber Molosovsky, mein Reden, mein Reden, aber nach “Black Swan” stand ich auf verlorenem Posten mit meiner positiven Einschätzung. Je nach Einflugwinkel zum Film findest Du unerträgliche Klischees oder spannende Muster (“Spiegelmetaphern zum Saufüttern”) vor und dementsprechend funktioniert er oder nicht. Ich jedenfalls finde mich in Deiner Bewertung wieder :-)