Zwischen Kirk und Kafka – FilmBlogPodcast seit 2006

#SetteGialli 2: THE GIRL WHO KNEW TOO MUCH (1963) – Der schwarzweiße Farbenraum


#SetteGialli numero due: Mario Bavas THE GIRL WHO KNEW TOO MUCH. Es war an der Zeit an den Anfang zu gehen, an den Anfang des Giallo. Als erster Vertreter dieses Genre gilt Bavas Thrillerkomödie von 1963. Es geht um die junge Amerikanerin Nora, die bei ihrem Rom-Besuch Zeugin eines Mordes wird, zur Gejagten wird und zur Jägerin, gemeinsam mit einem charmanten, jungen Arzt, der ein Auge auf sie geworfen hat. Ein bildstarker „bikini giallo“ oder „proto giallo“, der zwischen düsterem Thriller und Liebeskomödie schwankt.

Thomas spricht über diesen Film mit dem Regisseur und Editor Patrick Suite. Für beide ist der Film eine sehenswerte Neuentdeckung. Im Podcast sprechen sie über eine europäische und eine amerikanische Version, über Altherrenhumor, über den Farbraum von Bavas letztem Schwarzweißfilm, über eine starke Frau auf der Spanischen Treppe, über den Wechsel von suspense und comic relief und über Patricks neuen Podcast, der am 3. Oktober 2019 starten wird :-)


Mehr zum #SetteGialli bei den Abspannguckern.

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Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken (Direkter Download der Episode über rechte Maustaste) 

The Girl Who Knew Too Much (La ragazza che sapeva troppo)
Italien 1963, 152 Min., Regie: Mario Bava

Andere Menschen,
andere Meinungen

„… es ist grandios zu sehen, inwieweit Bava vom Expressionismus und vom Film Noir der Vierziger und Fünfziger beeinflusst war und mit welcher Meisterschaft er zugleich seinen Thriller zu inszenieren verstand. Mit reichlich Low-angle-shots und extrem kontraststarker Ausleuchtung entführt Nora Davis solche Geschichte gleich nach ihrer Ankunft in die düstere, sinistre Atmosphäre einer regendurchtränkten Nacht, darin ihre dunkelsten Fantasien Wirklichkeit werden. Für die Augen des Zuschauers und diejenigen der jungen Amerikanerin wird die spanische Treppe zum einsam gelegenen und mysteriösen Ort eines Mordes.“
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