„Sightseers“: Horror hinter Caravan-Gardinen

Dieser mehr als schwarzhumorige Lowbudget-Arthouse-Thriller zeigt die Banalität des Serienkiller-Schreckens. Genial, wenn Otto Normalkiller die Eigenschaften der unschuldigen Opfer übernimmt, irritierend, wenn sich ein sinnloser Mord an den nächsten reiht. Im Podcast reden die Üblichen Verdächtigen über Platzdeckchen, Sympathien und die wunderbare schottische Landschaft:

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Quelle: SchönerDenken

Sightseers
GB 2012, 92 Min., Regie: Ben Wheatley

Andere Meinungen

Bastian (filmfutter.com) mag diesen rabenschwarzen Film:

„Die Morde werden von den beiden Protagonisten (deren charismatische Darsteller sich obendrein für das urkomische Drehbuch verantwortlich gezeigt haben) so beiläufig und knochentrocken begangen, als würden sie nur eben den stinkenden Müll vor die Haustür stellen.“

Michael Schleeh (nachtsichtgeräte) vermisst den richtigen Schwung:

„Allzu gemächlich verinnen die Minuten im Mittelteil, von Langeweile möchte ich nun nicht gerade sprechen, vor allem da dieses gemächliche Erzählen zur Kauzigkeit des Filmes beiträgt, doch kommt der Film da schon sehr zur Ruhe.“

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