Zwischen Kirk und Kafka – FilmBlogPodcast seit 2006

Der alte Mann ist der alte Mann und der Fisch ist der Fisch: „The Equalizer“

© Village Roadshow Columbia Sony

Er arbeitet im Baumarkt und liest Abends gute Bücher, aber wehe seine Freunde werden bedroht …


Eine Filmhandlung direkt vom Reißbrett: Mann mit einer Vergangenheit als Profikiller hilft einer Frau, die in Not geraten ist. Und legt sich dabei mit sehr, sehr bösen Menschen an. „Training Day“-Regisseur Fuqua wandelt dabei mit wunderbaren Bildern auf den Spuren von Tony Scott – den Ausschlag aber gibt das clevere Drehbuch von Richard Wenk („16 Blocks“, „The Mechanic“): Erst lässt er sich ordentlich Zeit die Charaktere vorzustellen – und ja es sind Charaktere. Dann hat er ein paar neue Ideen, den harten Helden zu beschreiben. Zum Beispiel lässt er seinen Helden nicht sagen „Ich bin zu alt für diese Scheiße“ sondern er lässt ihn einfach 19 statt 16 Sekunden brauchen … Dazu noch Denzel Washington und Marton Csokas, die sehr überzeugend ganz böser Junge und total böser Junge spielen. Am Ende ist es nur eine sehr simple Rachegeschichte, aber einfach richtig gut erzählt.

P.S. 1985 bis 1989 lief die Geschichte des Equalizers vier Staffeln lang als US-TV-Serie – mit Edward Woodward in der Hauptrolle.

Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken (Direkter Download der Episode über rechte Maustaste) 

The Equalizer
USA 2014, 132 Min., Regie: Antoine Fuqua