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Geheimer Geheimscheiß
Ein Beitrag von Thomas, abgelegt unter Die Üblichen Verdächtigen, Kino, Podcast am 2.Oktober 2008
Die Üblichen Verdächtigen sind – kaum raus aus dem Kinosaal – gebremst begeistert von “Burn After Reading”:
So ein bisschen sind die Coen-Brüder mit “Burn After Reading” zwischen Baum und Borke gelandet. Für einen Coen-Kult-Streifen a la “Big Lebowski” ist er weder subtil noch schräg genug, für eine Mainstreamkomödie landet er zu wenige Lacher. Die wenigen Pointen aber lohnen sich. Zumal das Star-Ensemble wirklich großartig ist: Brad Pitt ein Volltreffer als Volltrottel, George Clooney als “serial lover” mit Heimwerkerambitionen, Tilda Swinton als der Tiefkühlschrank unter den rothaarigen Geliebten.
Und allen voran Frances McDormand: Sie ist so stark, hübsch, naiv, stur und oberflächlich, wie wir Europäer uns gemeinhin den Amerikaner an sich vorstellen. In einer Nebenrolle brilliert dann noch ein alter Bekannter: David Rasche, besser bekannt als “Sledge Hammer” – ein schönes Wiedersehen. Für die Coen-Brüder – nach dem Meisterwerk “No Country For Old Men” – vielleicht ein leichtgewichtiger Ausgleich. Also einmal anschauen und dann vergessen, sozusagen “Burn After Viewing”.
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Für Bernd Rebhandl ist es Meta-Kino:
Björn Helbig hat genau hingeschaut, eine umfangreiche Presseübersicht wie immer bei film-zeit.de, Kommentare und Kritiken bei moviepilot.




















Viele tolle Szenen machen noch keinen tollen Film, andererseits besser als das allermeiste, das ich in diesem Jahr gesehen habe.