Zwischen Kirk und Kafka – FilmBlogPodcast seit 2006

A Man with a Cape: „Doctor Strange“

Tilda Swinton und Benedict Cumberbatch in Doctor Strange © 2016 Marvel


Die Ähnlichkeiten zum ersten „Iron Man“ sind unübersehbar. Und so wie die Besetzung von Robert Downey Jr. ein Geniestreich war, wiederholt sich das hier mit Benedict Cumberbatch als Neurochirurg Doctor Strange: Cumberbatchs Energie und seine Komik passen wunderbar zu einem Film, der versucht, seine Figuren ernstzunehmen und Platz zu lassen für wunderbare Details. Und so sind es ein zickiger, magischer Umhang und ein umgefallener Besenstiel, die für die besten Momente sorgen. Aber was sich der Regisseur da aus „Inception“ und anderen Filmen zusammengeklaut hat, lässt dem Zuschauer zumindest in 3D fast die Augen übergehen. Pompöse Optik, pointierte Dialoge, originelle Details und ein Ensemble sehr starker Schauspieler – das gehört zu Marvels Erfolgsformel. Ach ja, wie bei allen Marvel-Filmen gilt auch hier: Nach dem Abspann sitzen bleiben :-) Im 11-Minuten-Podcast direkt nach dem Film sind Tom, Harald, Uwe, Thomas und mit Peter ein Chirurg am Mikrofon.


Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken (Direkter Download der Episode über rechte Maustaste) 

Doctor Strange
USA 2016, 115 Min., Regie: Scott Derrickson

Benedict Cumberbatch als "Doctor Strange" © 2016 Marvel


Andere Menschen,
andere Meinungen

„Prinzipiell ist auch Doctor Strange eine Geschichte die stark Iron Man I ähnelt. Geläuterter Mann mit Begabung, der einen hohen gesellschaftlichen Rang hat, wird von einem Ereignis erschüttert und krempelt sein Leben um – schlussendlich verschreibt er sich einer höheren Aufgabe. Das ist Iron Man I.“ Miss Booleana

„Solltet ihr bisher kein Interesse an der Figur gezeigt haben, gebt euch einen Ruck – ihr werdet es nicht bereuen. Allen voran deshalb schon nicht, weil Doctor Strange in zahlreichen zukünftigen Marvel-Filmen (tragende) Rollen übernehmen wird.“ Dominik Höcht, filmherum.de

„Doctor Strange wirkt wie eine ernstzunehmende Bewerbung auf den Vorstand der Rächer-Initiative The Avengers. Denn auch wenn viel auf dem Spiel steht, bewahrt der Doc stets die Nerven – ein geborener Anführer also. Besondere Schauwerte entstehen in dem Actioner durch die Möglichkeit der Zeitmanipulation. Wir sagen nur: rückwärts abgespielte Kampfszenen! Genial!“ farbensportlich.de

Second Unit widmet Podcast-Episode #207 „Doctor Strange“

„Mit „Doctor Strange“ präsentiert uns das Studio nicht nur einen Helden, der als Schnittstelle zwischen der Erde und „dem Anderen“ dieser irrwitzigen Verhältnisse habhaft werden könnte, es bereitet uns auch langsam auf diese Zustände vor. Der Film ebnet den Weg für die kommende, „unendliche“ Schlacht, in der Hoffnung, dass wir bis dahin für den Wahnsinn gefeit sind, der uns erwartet, wenn all die möglichen Welten aufeinanderprallen.“ Roman Widera, WirSindMovies.com

„Die Magie öffnet dem eingeschlafenen Superheldenfranchise eine neue Ebene, die nach dem Showcase auch gerne weiterhin beschritten werden dürfen. Und wer ist nicht schon gespannt, wenn Doctor Stephen Strange auf Tony Starks übergroßes Ego trifft?“ Schlospi, infernalcinematicaffairs.wordpress.com

„Im Gegensatz zu Helden wie Superman oder Thor gewinnt Strange seine Kämpfe nicht durch bloße Macht – er findet einfach nur den Knackpunkt an einer Situation und wie er sie überstehen kann. Mit dieser unkonventionellen Methode wird die Zahl der Fans von Doctor Strange schnell wachsen.“ Sören Jonsson, moviebreak.de

„Aufgrund seiner Kräfte darf man gespannt sein, wie sie die Figur in den nächsten Avengers einbauen wollen, aber dank seiner Charaktereigenschaften freue ich mich darauf. Und notfalls nehme ich einen Schlag ins Gesicht dafür in Kauf. Doctor Strange hingegen hat meine Wange gestreichelt. Aber einen Kuss gab’s nicht. Schon gar nicht mit Zunge. Die bleibt Deadpoolvorbehalten.“ Wingardium Leviosa, filmkritikenOD.wordpress.com


Vor dem Trailer die unverzichtbare Analyse von Nerdkultur