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„Fritz Lang“: Ein Film sucht einen Regisseur

Lisa Charlotte Friedrich und Heino Ferch in "Fritz Lang" © 2016 Belle Epoque Films

Lisa Charlotte Friedrich und Heino Ferch in „Fritz Lang“ © 2016 Belle Epoque Films


Im Frankfurter Programmkino Orfeos Erben sind immer wieder Schauspieler oder Regisseure zu Gast – diesmal die Schauspielerin Lisa Charlotte Friedrich, die gleich zwei interessante Rollen in „Fritz Lang“ spielt und geduldig unsere Fragen beantwortete.

Nach dem Film sitzen Katharina und Thomas im Auto und diskutieren über die verschiedenen (Meta-)Ebenen und Zitate, über penetrante Musik und über den Hauptdarsteller Heino Ferch, der hier von Thomas Thieme, Samuel Finzi und eben von Lisa Charlotte Friedrich in den Schatten gestellt wird …

Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken (Direkter Download der Episode über rechte Maustaste) 

Fritz Lang
D 2016, 104 Min., Regie: Gordian Maugg

Andere Menschen,
andere Meinungen

Bei Sonja Hartl (kino-zeit.de) kommt der Film für unseren Geschmack zu gut weg – aber sie sagt zurecht über die Kombination von neuen Spielszenen, alten Filmausschnitten und Dokumentarmaterial: „In dieser Montage (Schnitt: Florentine Bruck) liegt die große Stärke des Films, der ansonsten weniger eine historisch genaue Rekonstruktion der Vorarbeiten als vielmehr eine mögliche Version erzählt: Fritz Lang ist im 4:3-Format gedreht und in Schwarz-Weiß fotografiert, die Übergänge aus Handlung, Archivmaterial von z.B. Taxifahrten und Ausschnitten aus Langs Filmen ist sehr raffiniert.“

Muss man sich vorher intensiv mit Fritz Lang beschäftigt haben? Frank Schmidke (brutstatt.de) verneint das und sagt: „Viel eher wird den Cineasten die Beschäftigung mit der Filmlegende nicht intensiv genug und zu plakativ ausgefallen sein. Aber „Fritz Lang“ will gar kein „Making Of“ sein, legt auf dokumentarische Präzision weniger Wert  als auf Unterhaltung.“



Zwei große Regisseure: Fritz Lang beantwortet die Fragen von William Friedkin: