Zwischen Kirk und Kafka – FilmBlogPodcast seit 2006

Definitiv zu wenig Anarchie: „Minions“

Foto: Sonny Abesamis CC BY 2.0



Anarchie a la Drei Stooges – das ist das eigentliche Geheimrezept der Minions. Und davon gibt es im ersten eigenen Minions-Film nicht genug. Dafür zuviel Handlung. Was dennoch funktioniert hat und wie er im Vergleich zu „Shaun das Schaf“ abschneidet, erfahrt Ihr im Podcast.


Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken (Direkter Download der Episode über rechte Maustaste)
Das Minion-Foto von Sonny Abesamis steht unter Creative Commons BY 2.0


Minions
USA 2015, 91 Min., Regie: Pierre Coffin, Kyle Balda


Andere Menschen,
andere Meinungen

Ganz unserer Meinung ist Ronny Dombrowski (cinetastic.de) – er sieht die Schwächen des Films: „Im Grunde unterhalten sich diese gut 90 Minuten lang in ihrer eigenen Sprache, der Zuschauer kann bestenfalls an Mimik und Gestik erahnen worum es geht, wodurch sich mit der Zeit eine gewisse Langeweile einstellen wird. Damit einher gehen aber auch gewisse Längen innerhalb der episodenhaften Struktur des Films, die sich insbesondere gegen Ende hin in ihrer Gänze zeigen.“

Wieder einmal lesenswert: Kinomensch Lucas Barwenczik (kino-zeit.de) nimmt die Minions zum Anlass, sich genauer mit dem Phänomen des Kino-Merchandisings zu beschäftigen und kommt zum Schluss: „Natürlich dienen diese Waren nicht uns, sondern wir ihnen. Die wahren „Minions“, die wahren Untertanen, sind vor allem die Kinogänger, die einen Werbespot in Spielfilmlänge als Abendunterhaltung akzeptieren.“