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„American Hustle“: Großes amerikanisches Gemauschel

Going to the moviesTom stellt nach dem Film direkt die steile These auf, dass man 50 sein müsse, um „American Hustle“ so richtig genießen zu können. Auf jeden Fall fühlten sich die Üblichen Verdächtigen zumeist prächtig unterhalten, auch wenn nicht alle Toms Euphorie teilten – vor allem Jennifer Lawrence kam wieder einmal gut an:

Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken

American Hustle
USA 2013, 138 Min., Regie: David O. Russell

Andere Blogger, andere Meinungen

Gregor Torinus für kino-zeit.de gibt keine klare Wertung, konstatiert immerhin:

„Auch zeichnen sich alle Hauptdarsteller durch eine schier unglaubliche Spielfreude aus. Aber neben Christian Bale am beeindruckendsten ist Jennifer Lawrence als Irvings neurotisch-psychotische Frau Rosalyn.“

Und Sven Kietzke, besser bekannt als Cinekie, lobt Musik, Kameraarbeit und Ausstattung. Aber …

„Doch was nützt mir all dies, wenn sowohl die Figuren als auch die an sich interessante Geschichte von “American Hustle” es nicht mal ansatzweise verstehen, mein Interesse zu wecken? Richtig. Gar nichts. Die Figuren sind zwar herrlich skurril, bleiben aber auch komplett oberflächlich. Und das Intrigen- und Verwirrspiel ist so durchschaubar wie banal, lässt trotz kritischer Situationen jegliche Spannung vermissen und hat zudem mit der viel zu langen Laufzeit von knapp 140 Minuten zu kämpfen.“