Zwischen Kirk und Kafka – FilmBlogPodcast seit 2006

Wenn alle Hoffnung verloren geht: „Leviathan“

© Wild Bunch Germany

Kolias Ehefrau Lilya (Elena Liadova)


Es gibt Filme, die sich einer düsteren Wirklichkeit stellen und den Zuschauer an einen Abgrund führen. Der Abgrund schaut nach 140 Minuten zurück: Als wir aus dem Kino kamen, hatten wir für das Land und die Menschen keine Hoffnung mehr. Es war nicht einfach, danach über den Film als Film zu reden. Hendrik und Thomas tun ihr Bestes, um jenseits der Verzweiflung auch die Meisterschaft des Films zu beschreiben.

Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken (Direkter Download der Episode über rechte Maustaste) 

Leviathan
RUS 2014, 140 Min., Regie: Andrey Zvyagintsev


Andere Menschen,
andere Meinungen

Sehr lesenswert: der genaue Blick von Joachim Kurz (kino-zeit.de) auf die verschiedenen Perspektiven des Films: „Leviathan ist Tragödie und Parabel, er vereinigt dunkelsten Humor und messerscharfe Analyse einer Gesellschaft am Rande der Auflösung, in der Männer wie Kolia, die sich den Autoritäten in den Weg stellen, nichts zu gewinnen, aber alles zu verlieren haben.“