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Das Feuer der Eifersucht verschlingt alles: „Serena“

© digitalEPK StudioCanal

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Serena oder Der Preis der Liebe


„Serena“, das ist zuerst einmal ein Melodram, eine Gemengelage aus Schmerz und Schicksal, Angst und Eifersucht, Romantik und Natur – nicht ohne Klischees. Katharina ist selbst ganz irritiert davon, wieviel Mitgefühl sie diesmal für aggressive Figuren empfindet, die Anderen teilen Katharinas Ergriffenheit nicht (Empörung! :-) Bettina stellt nicht nur die Haarfarbe der Heldin sondern gleich das ganze Genre in Frage, Thomas zweifelt zumindest am Casting und Hendrik hält sich fest an der wirklich beeindruckenden Schönheit der Landschaft. Und was sagt unser Gast Marco von „Marcos Filmblog“? Einfach den Podcast hören.

Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken (Direkter Download der Episode über rechte Maustaste) 

Serena
USA 2014, 109 Min., Regie: Susanne Bier

Andere Menschen,
andere Meinungen

Da fangen wir doch gleich mit Marco an, der das Melodram anzählt wie einen schlecht vorbereiteten Boxer:
„>Serena< ist ein Kapitel, das alle Beteiligten aus der persönlichen Filmographie in naher Zukunft streichen möchten. Unverständnis auslösende Charaktere, kaltlassende Performances, mangelnde erzählerische Struktur …“

Sonja Hartl (kino-zeit.de) sieht wie wir das Timing kritisch:
„Es dauert zu lange, bis die Handlung überhaupt in Gang kommt, aber selbst dann blitzt der dunkle Kern des Films nur gelegentlich auf. In ihm hätte aber die wahre Stärke des Films gelegen. Deshalb können auch die gute Bildgestaltung und die guten Schauspieler nicht darüber hinwegblicken lassen, dass Serena ein langatmiger Ausstattungsfilm ist.“