Zwischen Kirk und Kafka – FilmBlogPodcast seit 2006

Familienfilm mit Rechtsausleger: „Southpaw“

© TOBIS Film 2015


„Konventionell in seinen Mitteln und vorhersehbar in seiner Geschichte.“

Gibt es so etwas wie einen „Boxer-Familien-Film“? SOUTHPAW wäre prädestiniert diese Nische zu füllen. Ein vollkommen überraschungsfreier Genrefilm – im Podcast erklären die Üblichen Verdächtigen, warum er trotzdem so gut unterhält. Am Mikrofon: Hendrik, Tom und Thomas. Im herausragenden Cast besonders beeindruckend: Der kommende Superstar Oona Laurence.

Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken (Direkter Download der Episode über rechte Maustaste) 

Southpaw
USA 2015, 124 Min., Regie: Antoine Fuqua


Andere Menschen,
andere Meinungen

Manche Verrisse lesen sich ganz wunderbar. Dieser hier zum Beispiel bei Longtake.de Und wer hat ihn geschrieben? Klar, der Herr Barwenczik und er lässt auch am Hauptdarsteller kein gutes Haar: „Gyllenhaal versucht, Hope als schlichten Jedermann ohne höhere Bildung zu spielen. Leider geht keine der Entscheidungen auf, die er für die Rolle trifft: Gestotterte Halbsätze und dumpfe Nuancenlosigkeit lassen die Figur zu einem Forrest Gump auf Steroiden verkommen.“

Duoscope hat einen anderen Blick auf den Film (einen doppelten sozusagen, ha!, Wortspiel) und sieht ihn trotz aller unübersehbaren Schwächen als sehr sehenswertes Mittelmaß zwischen den Low Budgets und den monströs teuren Blockbustern: „Dass SOUTHPAW so zwischen Fleisch und Fisch gefangen ist, zeigt auf, wie groß die Lücke mittlerweile geworden ist. Ein Film wie SOUTHPAW füllt diese Lücke hervorragend. SOUTHPAW ist, im allerbesten Sinne, perfektes Kino aus der Mitte. Simpel und Unterhaltsam genug, um nicht in die Arthouse-Ecke zu rutschen, aber doch mit ausreichend Gehalt und Tiefsinn, um sich von den seelenlosen, auf Massentauglichkeit getrimmten Blockbustern abzuheben.“