THE END OF OAK STREET: Mama, das ist ein Dinosaurier vor dem Fenster

Anne Hathaway in THE END OF OAK STREET © 2026 Warner Bros. Pictures

Anne Hathaway in THE END OF OAK STREET © 2026 Warner Bros. Pictures

Folge 1421 – Da gehört schon eine Portion Mut dazu, das mittlerweile ausgelutschte Genre „Menschen kämpfen gegen Dinosaurier“ zu bedienen. Grundidee des Films: Eine spielbergeske amerikanische Vorstadtstraße wird in die Zeit der Dinosaurier versetzt. Die Reptilien freuen sich über frisches Fleisch und unsere vierköpfige Familie kämpft ums Überleben. Die Mutter (gut aufgelegt: Anne Hathaway) hat dabei die besten Nerven. Der Vater bemüht sich, eignet sich aber nicht für die Heldenrolle, die Kinder sind ganz realistisch sehr ängstlich. Auch die Saurier sehen glaubwürdig aus – und damit weniger beeindruckend als im Jurassic-Franchise. Überhaupt ist THE END OF OAK STREET düsterer und expliziter. Regisseur David Robert Mitchell kennen wir vom sehr sehenswerten IT FOLLOWS. Hier bleibt er etwas unentschieden, er hätte den Film als humoriger Familien-Action-Film oder als knallhart realistischen Survivalthriller anlegen können. Es ist ein bisschen von beiden – durchaus kurzweilig aber kein großer Wurf. Und über das cheesige Ende kann man auch streiten. Im Podcast direkt nach dem Kino sind wir sehr unterschiedlicher Meinung 🙂 Am Mikrofon: Harald, Tom und Thomas.


Folge 1421
Unser erster Eindruck von THE END OF OAK STREET direkt nach dem Kino
Länge: 06:35


Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken
Bild: © 2026 Warner Bros. Pictures
Musik: Johannes Klan


The End of Oak Street
USA 2026, 99 Min., Regie: David Robert Mitchell


Trailer