Zwischen Kirk und Kafka – FilmBlogPodcast seit 2006

Mein Freund Flasche – die großartige Sucht-Tragikomödie „Alki Alki“ (FILMZ15)

Alki Alki FILMZ 2015


Peter Trabner wollte unbedingt einen Film über Alkoholismus machen und überzeugte den GermanMumbleCore-Spielleiter Axel Ranisch, mit dem er gerade einen Riesenerfolg mit „Dicke Mädchen“ hatte. Die besondere Idee: Die Sucht wird als Person für den Alkoholiker (und für die Zuschauer) sichtbar – so wird es möglich, die komischen und tragischen Elemente der Suchtmechanismen zu zeigen. Prof. Pu und Thomas sind nach dem Film sehr begeistert – auch von der Fragerunde mit Trabner und Ranisch, die für die Sondervorführung extra nach Mainz zu FILMZ gekommen sind. (Ach, und wir entschuldigen uns für die Tonqualität der Aufnahme – den Hall im Treppenhaus des Cinemayence hatten wir unterschätzt.)

Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken (Direkter Download der Episode über rechte Maustaste) 

Alki Alki
D 2015, 102 Min., Spielleitung: Axel Ranisch

Andere Menschen,
andere Meinungen

Harald Mühlbeyer (kino-zeit.de) genießt die komischen und die tragischen Seiten des Films: „Und die Kunst des Herrn Ranisch besteht darin, gleichzeitig die Tragik durchscheinen zu lassen. Nichts zu beschönigen in all dem alkoholischen Fun, der Tobias durchs Leben trägt. Thomas, der Kompagnon, holt sich beim Nüchternheitsgespräch ein Gläschen aus dem Kühlschrank; beim Dinner im Nobelrestaurant ist der Wein (Marke: „Vin d’alcohol“) selbstverständlich.“

Hörtipp

Axel Ranisch und Heiko Pinkowski haben einen Termin im Büro für Filmangelegenheiten (94 Min.).


Axel Ranisch im Interview bei „Leinwandreporter“: