Zwischen Kirk und Kafka – FilmBlogPodcast seit 2006

„Sabotage“: (Blut-)wurschtegal

Going to the moviesDie Faszination des Kinos beruht unter anderem auf dem kleinen Zaubertrick, dass wir mit einer oder mehreren Protagonisten mitfühlen, uns im Idealfall sogar identifizieren können. Dieser Trick hat bei „Sabotage“ überhaupt nicht funktioniert. Die Figuren bleiben uns fremd – und gleichgültig. Im Podcast legen die Üblichen Verdächtigen die Finger auf die Wunden: Fäkalsprache, schlechte Synchro, schlechtes Schauspiel bei Arnold …

P.S. Regisseur David Ayer kann übrigens mehr. Zum Beweis dient zum Beispiel „End of Watch“.

Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken

Sabotage
USA 2014, 109 Min., Regie: David Ayer

Anderer Blogger, gleiche Meinung

Sven Kietzke (cinekie.de) lässt auch kein gutes Haar am Film. Er findet „Sabotage“ …

„… stinklangweilig und vulgär. Die Suche nach dem Täter zieht sich gefühlt endlos hin und besteht fast ausschließlich aus prollig-niveaulosen Dialogen der peinlichsten Art. Hinzu kommt, dass die völlig verkorksten DEA-Agenten allesamt unsympathische Arschlöcher sind, denen man vieles wünscht, aber nicht, das Ende des Films zu erleben.“