FilmPodcast zwischen Kirk und Kitano

Überleben im Land der Wölfe: „Sicario“

© Studio Canal


„Ihr legt an einen Thriller die Maßstäbe des Autorenfilms an“,

erkennt Thomas im Podcast. Nach „Prisoners“ und „Enemy“ sind einige der Üblichen Verdächtigen schon echte Villeneuve-Freunde. Wie die beiden Vorgänger ist auch „Sicario“ großartig, aber nicht zum Lachen. Hätte der Film mehr auf die Emotionstrommel schlagen sollen oder verweigert sich Villeneuve ganz bewusst dieser Genre-Erwartung? Figuren zu statisch oder konsequent? Realistisch oder überhöht? Im Podcast wird angeregt diskutiert. Einig sind sich alle, dass Villeneuve hinter der Kamera alles richtig gemacht hat: Zwischendurch sind Licht und Dunkelheit die eigentlichen Hauptdarsteller. Diesmal am Mikrofon: Hendrik, Dominik, Uwe, Tom und Thomas.
Hier unsere Podcastepisoden zu den genannten Filmen: „Prisoners“, „Enemy“, „End of watch“ und „The Place beyond the Pines“.

Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken (Direkter Download der Episode über rechte Maustaste) 

Sicario
USA 2015, 121 Min., Regie: Denis Villeneuve

Andere Menschen,
andere Meinungen

Bastian (filmfutter) hat mich auf die Idee gebracht, dass Villeneuve sich mit großen Regisseuren misst: In „Prisoners“ mit David Fincher, in „Enemy“ mit David Lynch und jetzt in „Sicario“ mit Kathryn Bigelow.

Für Micha (derfilmtipp.de) ist Villeneuve auf dem Weg in die Regie-Oberliga. Christian Gertz (mehrfilm.de) denkt über die Frauenrolle nach, Florian Lieb (Symparanekronemoi) zieht ein positives Fazit:

„Ungeachtet dessen untermauert Villeneuve sein vielversprechendes Talent, mit dem er bereits Prisoners und den exzellenten Enemy inszenierte. Ein intensiv-packender Thriller, in dem das Schicksal seiner Figuren sich zu jedem Zeitpunkt ändern kann – etwas, das sich auch nicht über jeden Kinobeitrag sagen lässt.“