DIE JÜNGSTE TOCHTER: Eine Liebe in Paris

Eine junge Frau mit einer Schirmmütze - Nadja Melliti als Fatima in DIE JÜNGSTE TOCHTER © 2025 Alamode Films

Nadja Melliti als Fatima in DIE JÜNGSTE TOCHTER © 2025 Alamode Films

Folge 1381 – Fatima ist eine gläubige Muslima – an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Und sie liebt Frauen. Wie soll sie das zusammenbringen? Mit ihrer Familie kann sie darüber nicht sprechen. Als sie Ihr Studium aufnimmt, öffnet sich für sie in deren queeren Szene in Paris ein ganz neues Leben. Weitgehend unaufgeregt nähert sich Regisseurin Hafsia Herzi ihrer ebenso schönen wie einsilbigen Protagonistin und lässt uns ohne überflüssige Dialoge aber in wunderschönen Bildern Teil ihres Lebens werden. Ein eindringlicher, feiner Film und eine Bühne für die großartigen Hauptdarstellerinnen Nadia Melliti und Park Min-Ji. Im Podcast direkt nach dem Film sind wir uns einig. Am Mikrofon: Bettina, Johanna und Thomas.

P.S. Park Min-ji hatten wir bereits in RETURN TO SEOUL bewundert.

P.P.S. Die gleichnamige Romanvorlage stammt von Fatima Daas und ist in einer schönen Ausgabe bei der Büchergilde erhältlich.


Folge 1381
Unser erster Eindruck direkt nach dem Kino von DIE JÜNGSTE TOCHTER
Länge: 05:41


Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken
Bild: © 2025 Alamode Film
Musik: Johannes Klan


Die jüngste Tochter (Le petite dernière)
FRK 2025, 106 Min., Regie: Hafsia Herzi
nach dem gleichnamigen Roman von Fatima Daas


Andere Meinung

„Entdeckt wurde die 23-jährige Sportstudentin Nadia Melliti, deren Erfahrungen als Profi-Fußballerin man auch im Film an einer Stelle ausführlich bewundern kann, durch eine Casterin, die die junge Frau auf der Straße ansprach. Zunächst maß Melliti dem Ganzen keinerlei Bedeutung zu, ihre Interessen galten damals vor allem dem Sport und weniger dem Kino. Heute ist sie bereits für ihre erste Filmrolle in Cannes mit dem Darstellerinnen-Preis ausgezeichnet worden.“
Joachim Kurz für kino-zeit.de


Trailer