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ANT-MAN AND THE WASP: Ganz großer Spaß

ANT-MAN AND THE WASP © 2018 Marvel Studios - Scott Lang (Paul Rudd) / Photo: Ben Rothstein


Die kleineren Marvel-Filme sind oft die besseren – das beweist diese Ant-Man-Fortsetzung, die bei den Üblichen Verdächtigen sehr gut ankam. Für Thomas vielleicht der beste Marvel-Film seit dem ersten Iron Man. Das immergleiche Rezept funktioniert perfekt, findet Tom. Die Mischung aus klarer Motivation, Spannung und gut getimten Slap Stick macht richtig Spaß. Wir konnten uns an der Größenveränderungskampfchoreografie, an den Screwball-Momenten und an den Details (das Autokino!) nicht satt sehen. Am Mikrofon direkt nach dem Kino: Julia, Harald, Uwe, Tom und Thomas.


Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken (Direkter Download der Episode über rechte Maustaste) 

Ant-Man and the Wasp
USA 2018, 118 Min., Regie: Peyton Reed

Andere Menschen,
andere Meinungen

„Grundsätzlich ist es nämlich zu allererst jubelnden Applaus wert, dass die in Ant-Man so stiefmütterlich an den Rand gedrängte Hope nun endlich auch zur Superheldin Wasp werden darf, die Ant-Man nicht nur durch ihre Flügel, sondern vor allem durch ihre Fachkenntnis haushoch überlegen ist. Denn während Scott (Paul Rudd) von Physik, Quantenmechanik und der darauf basierenden Technologie nicht mehr Ahnung hat als ich, ist Hope eine beeindruckende Wissenschaftlerin. Doch damit nicht genug: Der Film schenkt ihr auch zahlreiche kraftvolle Actionszenen, in denen sie als Superheldin so richtig brillieren kann. Warum sie dennoch auffällig oft durch Ant-Man gerettet werden muss, erschließt sich mir dabei allerdings nicht.“
Die Filmlöwin

„Der Insektenmann gehört ganz eindeutig zu den sympathischeren Helden der Marvelriege, ständig versucht er sein Leben zwischen Uniform, Vaterdasein und tapsiger Bubihaftigkeit auszutarieren. Dazu kommen tiefgründige Nebenfiguren und Antagonisten, die zur Abwechslung mal nicht gleich das ganze Universum zerstören oder unter ihre Kontrolle bringen wollen, sondern selbst Versehrte sind, die einen Weg suchen, in dieser unübersichtlichen Welt zu existieren.“
Katrin Doerksen für Kinozeit