DANCING MARY #Japanuary2026 (NipponConnection2020)

© 2019 Rapid Eye Movies

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Folge 1380 – Noch eine verlorene und wiedergefundene Episode aus dem Jahr 2020 – aufgenommen als Videoschalte während des virtuellen Nippon Connection Online Filmfestivals. Angeschaut haben wir uns damals Sabus DANCING MARY. Sabu-typisch werden verschiedene Genre, eigentlich sogar verschiedene Filme, aufeinander losgelassen. Im Podcast prallen acht unterschiedliche Meinungen aufeinander – es geht um Comedy, städtische Beamte, um Yakuza und sprunghafte Wechsel, um Bekanntheit und Inkonsistenz. In der Episode von 2020 gibt es ein Wiederhören mit Michael Meier vom Kompendium des Unbehagens (zugeschaltet aus Osaka), mit Alex Sobolla von den Abspannguckern, mit Andras, Jan Lukas Kuhn, Johannes, mit Lucas Barwenczik von Cuts und mit Harald und Thomas von SchönerDenken.

Sabu bei SchönerDenken


Folge 1380
Die Nippon Connection Allstars mit ihrem ersten Eindruck von DANCING MARY
Länge: 33:27


Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken
Bild: © 2019 Rapid Eye Movies


Dancing Mary
Japan 2019, 105 Min., Regie: Sabu


Und das sagt Nippon Connection über den Film und den Regisseur:

Über den Regisseur
Hiroyuki TANAKA, besser bekannt als SABU, wurde 1964 in der Präfektur Wakayama geboren. Bereits sein Regiedebüt D.A.N.G.A.N. RUNNER (1996) wurde auf mehreren internationalen Filmfestivals gezeigt. Es folgten zahlreiche Auszeichnungen und regelmäßige Einladungen zur Berlinale, wo er 2000 für MONDAY den FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik erhielt. Neben seiner Arbeit als Regisseur ist SABU auch als Schauspieler aktiv. Nippon Connection hat bereits mehrere seiner Filme gezeigt, darunter HAPPINESS (2016 / NC ’17), JAM (2018 / NC ’19) und DANCING MARY (2019 / NC ’20).

Über den Film
Kult-Regisseur SABU setzt sich in seinem neuesten Film spielerisch über Genregrenzen hinweg und präsentiert einen unterhaltsamen Mix aus Komödie, Geisterstory und Yakuza-Action. Als Mitarbeiter der Stadtverwaltung muss sich Kenji mit der undankbaren Aufgabe herumschlagen, den Abriss eines heruntergekommenen Tanzrevue-Theaters zu organisieren, das einem großen Neubauprojekt im Weg steht. Das wäre eigentlich kein Problem, doch dummerweise spukt es in der Ruine. Unterstützung bekommt Kenji schließlich von einer jungen Frau, die ihm als Medium Zugang zur Welt der Geister verschafft. Als sich der örtliche Yakuza-Clan in die Angelegenheit einmischt, wird das Ganze noch komplizierter und Kenji muss für seine Gespensterjagd bis nach Taiwan fliegen.


Trailer