LIFE: Im Weltraum nichts Neues

Rebecca Ferguson in LIFE © 2017 Sony Pictures Releasing GmbH


Folge 908
Die Üblichen Verdächtigen direkt nach dem Kino mit dem ersten Eindruck von LIFE
Länge: 15:21


Keine Überraschung, keine Subtilitäten, keine interessanten Konflikte, keine zweite Ebene. „Life“ ist solider Standard mit der Basis-Story von „Alien“ oder „The Thing“. Aber „Life“ erzählt einfach zuwenig und fügt dem Genre nichts hinzu. Wir gehen mit „Life“ hart ins Gericht, etwas zu hart vielleicht. Das ist typisch für enttäuschte Liebe zum Genre und zu Gyllenhaal. Da war einfach so viel mehr drin. Im Podcast reden wir unter anderem auch über den Totalausfall Filmmusik. Am Mikrofon direkt nach dem Film: Tom, Hendrik, Harald, Uwe und Thomas.

Noch eine Frage: Harald erinnert sich im Podcast an einen Film, bei dem am Ende ein Andocken nicht möglich ist, weil alles spiegelverkehrt ist. Erinnert sich jemand von Euch daran, welcher Film das ist?

Update: Stephan von „Die Academy“ hat es gewusst: Es handelt sich bei dem gesuchten Film um „Unfall im Weltraum“, GB 1969, mit dem wunderbaren britischen Originaltitel „Doppelgänger“ oder auch „Journey to the Far Side of the Sun“. Danke!


Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken (Direkter Download der Episode über rechte Maustaste) 

Life
USA 2017, 104 Min., Regie: Daniel Espinosa


Andere Menschen,
andere Meinungen

„Kommen wir doch gleich mal zum großen und wirklich einzigen Negativpunkt, damit ich danach gleich noch das Ruder rumziehen kann. Das Ganze ist null innovativ und von vorne bis hinten vorhersehbar.“
Tom Burgas für Entertainment Blog

„Die liebevoll „Calvin“ getaufte Kreatur ist unzerstörbar wie Gigers Kreation. Das böte die Grundlage für ein hintergründiges Hochspannungswerk wie „Andromeda Strain“. Aber Espinosa fällt nicht mehr ein als ein unglaubwürdiges Tentakel-Killer-dezimiert-Crew-Szenario ein statt eines intelligenten Manövers.“
Jochen Plinganz für Komm und Sieh

„Basierend auf einen Drehbuch von Rhett Reese und Paul Wernick, die bereits bei Zombieland, G.I. Joe: Retaliation und Deadpool zusammengearbeitet haben, kann sich Life selten entscheiden, welcher der beiden Filme er sein will, die sich in seinem Inneren verstecken. Auf der einen Seite wäre da das dreckige, gemeine B-Movie, das gar nicht schnell genug zur Sache kommen kann und dadurch erfreulicherweise kaum Gefangene macht. Auf der anderen Seite will Daniel Espinosa aber auf keinen Fall zulassen, dass sein Film wirklich dreckig, gemein oder womöglich sogar abgründig wirkt.“
Matthias für Das Filmfeuilleton