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MEN IN BLACK: INTERNATIONAL – Knapp daneben ist auch vorbei

© 2019 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH Agent M (TESSA THOMPSON) und Agent H (CHRIS HEMSWORTH) in Sony Pictures' MEN IN BLACK: INTERNATIONAL


Der Trailer sah vielversprechend aus, der Cast mit Tessa Thompson und Chris Hemsworth klang perfekt. Aber das ganze Potential liegt brach, einzelne Gags zünden, aber die meisten Pointen verrecken auf halber Strecke. Gute Kulissen, gute Schauspieler, das reicht nicht aus für einen schönen Kinoabend, wenn die Story und das Drehbuch nicht auf der Höhe sind – geschwätzig und langweilig ist unser Fazit. Am Mikrofon direkt nach der Vorstellung wären Johanna, Harald, Tom und Thomas am liebsten geblitzdingst worden.


Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken (Direkter Download der Episode über rechte Maustaste) 

Men in Black: International
USA 2019, 119 Min., Regie: F. Gary Gray


Andere Menschen,
andere Meinungen

„Der ganz große Coup will dem Film trotzdem nicht gelingen, dazu fehlt dem Drehbuch schlicht die Finesse. Der entscheidende Twist wird etwa so unbeholfen vorbereitet, wie sich Agent H mit seinem offenkundigen Unwissen in Gegenwart von Agent M als Experte aufzuspielen versucht. Dennoch vermögen die finalen Entwicklungen, spannende Akzente im Men in Black-Franchise zu setzen, denn plötzlich wird die gesamte Organisation und ihre mächtigste Waffe infrage gestellt. Hier geht es um Macht, Missbrauch und Vertrauen – da spielt der Film noch einmal mit unerwartet selbstreflexiven Gedanken auf.“
Matthias Hopf für Das Filmfeuilleton