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#Japanuary2020 Nr.3 – INUYASHIKI (Nippon Connection 2019)

SchönerDenken auf NipponConnection 2018Inuyashiki Nippon Connection 2019


Unser dritter Beitrag zum #Japanuary ist ein actionreicher, effektgeladener Science-Fiction: Die Realverfilmung des Mangas INUYASHIKI von Regisseur Shinsuke Sato. Ein alter Mann und ein junger Mann werden überraschend mit Superkräften ausgestattet – aus ihren Körpern werden unzerstörbare Maschinen. Die beiden Männer gehen sehr unterschiedlich damit um. Der Film lässt sich Zeit die Charaktere aufzubauen, schildert die jeweiligen Familienprobleme. Dazwischen immer wieder ordentlich Krachbumm und am Ende der obligatorische, fette Showdown.

In großer Runde gibt es direkt nach der Vorführung auf Nippon Connection 2019 unterschiedliche Meinungen: Nenad (BILDNACHWIRKUNG) zum Beispiel hört im Hintergrund die Rechner an den Computereffekten arbeiten, Hendrik (SCHÖNERDENKEN) vergleicht den Film mit Satos originellerem GANTZ und CHRONICLE von Josh Trank. Lucas (LONGTAKE) findet den Film weitgehend uninteressant, Andras erklärt ihm im Podcast die Entwicklung des „bösen“ Protagonisten. Sven lobt die sehr originalgetreue Umsetzung des Mangas. Mit dabei Stefan Gianferrari, Harald und Thomas (SCHÖNERDENKEN), die ABSPANNGUCKER Alex und Rene – und Yuri (BILDNACHWIRKUNG).


Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken (Direkter Download der Episode über rechte Maustaste) 

Inuyashiki
Japan 2018, 126 Min., Regie: Shinsuke SATO


Und das sagt Nippon Connection über INUYASHIKI:

Der 58-jährige Familienvater Inuyashiki überlebt eines Nachts zusammen mit dem High-School-Schüler Shishigami eine mysteriöse Explosion. Beide stellen danach fest, dass ihre Körper zu Maschinen mit übermenschlichen Kräften mutiert sind. Während der Familienvater seine neu gewonnenen Superheldenfähigkeiten zum Wohle der Menschen einsetzt, führt Shishigami einen blutigen Rachefeldzug durch Tokio. INUYASHIKI ist die actionreiche Umsetzung des gleichnamigen Mangas von Hiroya OKU. Regisseur Shinsuke SATO zeichnet dabei das grimmige Bild einer Gesellschaft von Individuen ohne Sinn für Solidarität.

Über den Regisseur
Shinsuke SATO, 1970 in der Präfektur Hiroshima geboren, drehte bereits während seines Studiums an der Musashino Art University Kurzfilme. Nachdem er sich Ende der 1990er zunächst als Drehbuchautor hervorgetan hatte, feierte er seinen internationalen Durchbruch als Regisseur mit THE PRINCESS BLADE (2001 / NC ’02). Seitdem war er für die Umsetzung mehrerer erfolgreicher Realfilmadaptionen populärer Mangas verantwortlich, u.a. für GANTZ (2011 / NC ’11) und I AM A HERO (2016 / NC ’17). Sein Animationsfilm OBLIVION ISLAND: HARUKA AND THE MAGIC MIRROR gewann 2010 den NIPPON CINEMA AWARD.