Zwischen Kirk und Kafka – FilmBlogPodcast seit 2006

MARY POPPINS‘ RÜCKKEHR: Mehr als 100 Prozent Disney

Emily Blunt in Mary Poppins Returns © 2018 Disney Enterprises


Eine Fortsetzung von MARY POPPINS? Aber immerhin mit Emily Blunt. Aber wie eine Fortsetzung fühlt sich der Film nicht an, filmisch wie musikalisch hält sich die hochprofessionelle Produktion strikt an das Original und im Grunde wirkt es wie ein Remake – aber ohne etwas zu ändern …

More of the same nach 60 Jahren? Ja, und mit einer Überdosis Nostalgie und Zuckerguss. Alle Musicaleinflüsse (und die Filmgeschichte) der vergangenen 60 Jahre zu ignorieren, fühlt sich … reaktionär an. Im Podcast diskutieren wir unter anderem, welche Figur Emily Blunt dabei macht. Direkt nach dem Film am Mikrofon: Bettina, Johanna, Julia, Heidi, Harald, Tom und Thomas.


Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken (Direkter Download der Episode über rechte Maustaste) 

Mary Poppins‘ Rückkehr (Mary Poppins Returns)
USA 2018, 131 Min., Regie: Rob Marshall


Andere Menschen,
andere Meinungen

Mary Poppins’ Rückkehr sieht aus und fühlt sich an, wie ein Film aus einer ganz anderen Zeit. Im positivsten Sinne, aber dass muss man mögen, sonst kann man sich den Gang ins Kino sparen. Natürlich wurden Stimmen laut, welche die Relevanz des Films hinterfragten. Nun, ist Optimismus nicht relevant? Mary Poppins’ Rückkehr ist grundoptimistisch und insistiert darauf, dass Kinder ihre Fantasie nutzen. Natürlich wirken Tanzszenen mit Lampenanzündern nicht mehr zeitgemäß (Banken sind allerdings nach wie vor gierig), aber darum geht es in diesem Film auch nicht. Er will noch einmal 131 Minuten lang so verzaubern wie damals. Wenn man etwas an dem Film bemängeln kann, dann z.B. dass Ben Wishaws und Emily Mortimers Darstellung arg an Karikaturen grenzt.“
Laetitia für blugadget