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BAMY: Von Schirmen, Geistern und Verlobten

SchönerDenken auf NipponConnection 2018Bamy


Ist BAMY ein dilettantischer Alptraum, der dem Zuschauer einzelne Highlights wie Glasperlen hinwirft oder vieldeutiges, vieldeutbares Filmjuwel? J-Horror-Kreativspiel oder Beziehungsmetapher? Ein junger Mann kann Geister sehen – das macht aus ihm selbst einen wie ferngesteuert wirkenden Fremden für seine Freundin. Während zu Beginn die Geister noch mit wuchtigem Sound Angst und Schrecken verbreiten, werden sie später mit einem Hämmerchen in Schach gehalten …

Im Podcast geht es hin und her direkt nach BAMY. Und diesmal haben wir (bis auf Kinomensch Lucas und Schlopsi von Infernal Cinematic Affairs) alle vor dem Mikrofon: Jan Lukas (den nur enge Freunde Lars nennen dürfen) und Michael von Kompendium des Unbehagens, endlich auch Micha von Schneeland, Rene „The Brain“ und Alex „The Voice“ von den Abspannguckern, Lukas von Tanuki Republic, Harald, Hendrik und Thomas für SchönerDenken.


Text und Podcast stehen unter der Creative Commons-Lizenz BY-NC-ND 4.0
Quelle: SchönerDenken (Direkter Download der Episode über rechte Maustaste) 

Bamy
Japan 2017, 100 Min., Regie/Drehbuch: Jun Tanaka


Und das sagt Nippon Connection über BAMY:

Unter mysteriösen Umständen trifft Fumiko nach vielen Jahren ihren alten Schulfreund Ryota wieder. Aus der zufälligen Begegnung entwickelt sich eine innige Liebesbeziehung und die beiden bereiten schon bald ihre Hochzeit vor. Doch die romantische Stimmung wird von einem dunklen Geheimnis überschattet, das zunehmend für Verstörung sorgt: Ryota besitzt die seltene Gabe, Geister zu sehen. Wo verläuft die Grenze zwischen Wahn und Wirklichkeit? Und was hat ein roter Regenschirm mit alldem zu tun? Das bereits auf zahlreichen Festivals gefeierte Horror-Drama ist Jun TANAKAs Regiedebüt und besticht durch seine dichte Atmosphäre.

Über den Regisseur
Jun TANAKA wurde 1978 in der Präfektur Kagawa geboren und lebt in Tokio. Nach seinem Abschluss an der Faculty of Economics an der Shiga University folgte ein Studium an der Film School of Tokyo. Dort studierte er Dokumentarfilm, unter anderem bei Makoto SATO und Takefumi TSUTSUI. BAMY ist sein erster Spielfilm.